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München - Alphonso Davies steht gegen Frankfurt zum dritten Mal in Folge in der Startelf, Niko Kovac hält viel vom Kanadier. Macht er David Alaba den Platz als Linksverteidiger streitig?

Geburtstagsgeschenk von Niko Kovac für Alphonso Daviels!

Der Trainer des FC Bayern beschert dem Kanadier, der heute 19 Jahre alt wird, bei Eintracht Frankfurt seinen dritten Startelfeinsatz in Folge.  (Bundesliga: Eintracht Frankfurt - FC Bayern München ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Für David Alaba ist es auch ein Zeichen, dass er im Geburtstags-Juwel einen echten Konkurrenten um seinen Platz als Linksverteidiger hat. Bei der Eintracht lief der Österreicher sogar zusammen mit dem Kanadier auf - Alaba als Innenverteidiger.

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Mit 17 Jahren unterschrieb Davies beim FC Bayern bis 2023. Mit 18, im Januar 2019, wagte er den Schritt nach München. Die Bayern zahlten 11,5 Millionen Euro Ablöse an den MLS-Klub Vancouver Whitecaps.  

Parade-Position von Davies auf der Außenbahn

Davies tat sich anfangs schwer. Mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestattet, attestierte man ihm zwar schnell, weiter zu sein als die gleichaltrigen Talente im Verein, vor allem physisch.

Seine Parade-Position auf den offensiven Außenbahnen ist bis heute aber stets prominent besetzt gewesen, weshalb ihn Kovac zum Linksverteidiger umschulte.   

Eine Position, auf die sich der kanadische Nationalspieler (17 Länderspiele/fünf Tore) immer mehr einlässt. Seine Stärken: Schnelligkeit und sein Offensiv-Drang. Defizite aber hat er noch im taktischen Bereich.

Oft zeigt ihm Kovac an der Außenlinie wild gestikulierend die richtigen Laufwege an. Davies' Manko: Zu oft noch lässt er Gegenspieler im Rücken wegziehen. Vielleicht auch ein Grund, warum er in der Champions League in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam. 

Assist gegen Union, Eigentor in Bochum

In der laufenden Spielzeit kommt Davies aber bereits auf zehn Pflichtspieleinsätze, sammelte 557 Minuten Einsatzzeit (ein Tor/ein Assist). Zuletzt spielte er gegen Union Berlin (2:1) durch und leitete das 2:0 von Robert Lewandowski ein.

Auch im Pokal gegen VfL Bochum (2:1) spielte er anstelle von Alaba. Sein Eigentor zum 0:1 war unglücklich.  

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Konkurrent für Alaba

Ob der Österreicher nur wegen seiner zuletzt erlittenen Rippenverletzung geschont wurde, oder Davies schlicht besser drauf war, blieb bisher unklar. Der Linksfuß, den sie im Verein "Phonzie” nennen, vertrat ihn jedenfalls passabel.

Hasan Salihamidzic, der für den Davies-Transfer maßgeblich verantwortlich ist, sagte einst: "Alphonso ist die Zukunft."

Der Sportdirektor könnte Recht behalten.  

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