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Hansi Flick führt den FC Bayern zurück zu altem Glanz. Der Interimstrainer soll erstmal bis Weihnachten weitermachen - kann sich aber auch mehr vorstellen.

Für Interimstrainer Hansi Flick könnte es beim FC Bayern nicht besser laufen.

Seit der vorherige Assistent von Ex-Coach Niko Kovac das Ruder von seinem früheren Chef übernommen hat, eilen die Münchener von Sieg zu Sieg. Alle drei Spiele unter "Notlösung" Flick gewannen die Bayern, kassierten dabei nicht ein einziges Gegentor.

Zudem überzeugte der Rekordmeister auch wieder spielerisch, besonders bei den 4:0-Siegen in der Bundesliga gegen Dortmund und am Samstag in Düsseldorf.

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Ist Flick also die 1A-Lösung in der Trainerfrage des deutschen Meisters - auch weit über die Winterpause hinaus?

Flick gibt sich erstmals offensiver

"Ich kann mir vieles vorstellen", äußerte sich der Erfolgscoach bei Sky nach dem Spiel bei der Fortuna erstmals etwas offensiver zu seiner Zukunft, schränkte allerdings ein wenig ein: "Aber das ist noch ein ganz weiter Weg bis dorthin."

Trotzdem scheint es, als finde Flick mehr und mehr Gefallen an dem Job an vorderster Front. "Mir macht es Spaß, mit der Mannschaft arbeiten zu können", sagte Flick am Samstagabend, "die Voraussetzungen sind einfach da, dass man auf der einen Seite Vertrauen und Loyalität hat, aber man hat auch die Qualität im Team und Spaß macht es auch. Ich genieße das Hier und Jetzt."

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Salihamidzic lobt Flick

Auch Flicks Boss, Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic, lobte seinen aktuellen Trainer in den höchsten Tönen. "Ich finde, Hansi Flick macht das sehr, sehr gut, sehr fokussiert", befand der Bosnier vor der Düsseldorf-Partie bei Sky.

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Auf Spekulationen wollte sich Salihamidzic nicht einlassen. "Es ist nicht die Zeit, sich über andere Trainer zu unterhalten. Es ist klar, dass Hansi Flick jetzt unser Trainer ist", sagte er. 

Zwei wegweisende Spiele auf dem Programm

Ob aus dem "jetzt" möglicherweise auch ein "in Zukunft" wird?

Für die Bayern stehen bis zur Winterpause noch sieben Pflichtspiele auf dem Programm. Unter anderem die Auswärtspartie beim aktuellen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach (7. Dezember) und das Heimspiel gegen Tottenham Hotspur (11. Dezember) in der Champions League.      

Überzeugt der FC Bayern auch dort, werden die Stimmen sicher nicht leiser, die eine dauerhafte Beförderung von Hansi Flick zum Cheftrainer der Münchener fordern. 

 

     

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