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Niklas Süle hat beste Erinnerungen an Julian Nagelsmann. Der verletzte deutsche Nationalspieler kann sich eine Wiedervereinigung beim FC Bayern vorstellen.

Rund eineinhalb Jahre arbeitete Niklas Süle unter Julian Nagelsmann - und der heutige Leipzig-Trainer hat bleibenden Eindruck beim deutschen Nationalspieler hinterlassen.

"Ich habe unter ihm bei Hoffenheim sehr viel gelernt", schwärmte Süle laut Spox auf der Weihnachtsfeier des Bayern-Fanclubs Rollwagerl 93.

Der 24-Jährige ist derart von den Qualitäten Nagelsmanns überzeugt, dass er ihm eine Zukunft in München prophezeit.

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"Er ist auch aktuell zurecht mit Leipzig erfolgreich, weil er ein Top-Trainer ist und ich denke, dass er - vielleicht nicht in naher Zukunft, aber irgendwann - Trainer des FC Bayern wird."

Nagelsmann schreibt Geschichte

Süle, der sich aktuell nach einem Kreuzbandriss im linken Knie in der Reha befindet, trainierte zwischen Februar 2016 und Juni 2017 bei der TSG Hoffenheim unter Nagelsmann. Zur Saison 2017/18 wechselte Süle für 20 Millionen Euro zum FC Bayern und entwickelte sich dort zum Abwehrchef.

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Nagelsmann ist seit dieser Saison bei RB Leipzig unter Vertrag und führte die Roten Bullen erstmals in der Vereinsgeschichte in die K.o.-Runde der Champions League. Er ist damit der jüngste Trainer im Achtelfinale in der Geschichte der Königsklasse.

Süle gibt EM-Versprechen ab

Trotz seines Kreuzbandrisses glaubt Süle an eine Teilnahme an der EM im kommenden Sommer. "Ich weiß, was kommen wird und ich weiß, dass ich es schaffen werde", sagte der Abwehr-Hüne. Süle hatte sich die schwere Verletzung im linken Knie am 19. Oktober zugezogen. Er sei jedoch "sehr glücklich mit meinem Knie und dem Heilungsverlauf".

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In der Saison 2014/15 hatte der damals 19-Jährige noch als Profi der TSG Hoffenheim ebenfalls einen Kreuzbandriss erlitten. "Ich weiß, was auf mich zukommt und was für ein langer und harter Weg das ist", sagte Süle. "Es gibt Tage, da denkst du: Warum machst du den ganzen Scheiß", ergänzte er, aber es gebe "nichts Geileres", als es "allen anderen zu zeigen, die sagen: 'Der schafft es eh nicht zur EM'".

Das deutsche Team bestreitet sein erstes EM-Spiel in München am 16. Juni gegen Frankreich, vier Tage später geht es gegen Portugal, Süle hat diese Termine fest im Blick. "Ich arbeite jeden Tag dafür, dass ich der Mannschaft wieder helfen kann, und dass ich hoffentlich so ein geiles Erlebnis wie die EM erleben darf und werde", sagte er.

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