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München - Álvaro Odriozola wird die einzige Neuverpflichtung des FC Bayern im Winter bleiben. Der Rekordmeister setzt stattdessen auf seine Rückkehrer.

Das Winter-Transferfenster schließt erst in drei Tagen - aber nach SPORT1-Informationen ist beim FC Bayern bereits eine Entscheidung gefällt worden: Dass nach Álvaro Odriozola (Leihe von Real Madrid) kein weiterer Spieler mehr verpflichtet werden soll.

Zuletzt mischte der Rekordmeister im Poker um Emre Can (Juventus Turin) mit, entschied sich aber gegen einen Kauf. Vereinsintern rechnet man damit, dass sich der Mittelfeldspieler in Kürze Borussia Dortmund anschließen wird.

Auch auf der Abgangsseite wird wohl nichts mehr passieren. Ein Verkauf von Jérôme Boateng ist nicht geplant - auch, weil sich seine Leistungen zuletzt deutlich steigerten.

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Ebenso unwahrscheinlich ist, dass sich Fiete Arp noch verleihen lässt. Der 20-Jährige war zuletzt in der Bayern-Reserve beim 3:0-Auswärtssieg gegen Uerdingen nur eingewechselt worden, obwohl er topfit war. Auch im weiteren Verlauf der Rückrunde dürfte Arp nur wenig Aussicht auf Spielzeit haben – sowohl bei den Profis, als auch in der Drittliga-Reserve. 

Rückkehrer arbeiten an Comeback

Damit ist auch klar, dass die Münchner vor allem auf ihre Rückkehrer vertrauen. Kingsley Coman plant seine Rückkehr ins Mannschaftstraining bereits in der kommenden Woche und steigt nach seinem Kapseleinriss im linken Knie damit weit früher als geplant ein.

Lucas Hernández ist bereits im Mannschaftstraining, doch der französische Weltmeister braucht noch Zeit und wird behutsam aufgebaut.

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Javi Martínez (Muskelbündelriss) arbeitet ebenfalls intensiv an seinem Comeback und plant seine Rückkehr im Februar. Lediglich Niklas Süle (Kreuzbandriss) wird dem Team hingegen noch monatelang fehlen.

Bereits am Samstag, nach dem 5:0 gegen Schalke 04, erweckte Hasan Salihamidzic den Eindruck, dass auf dem Transfermarkt eher nichts mehr passieren werde. "Wenn man sieht, wie sich die Situation im Kader entwickelt hat, hat der Trainer wirklich viele Optionen. Es sieht sehr, sehr gut aus", sagte der Sportdirektor.

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