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Max Eberl sieht einen gefährlichen Trend im Fußball und bezieht mit deutlichen Worten Stellung. Auch zu hochbezahlten Jung-Stars hat er eine klare Meinung.

Sportdirektor Max Eberl vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat vor einer Austragung nationaler Wettbewerbe im Ausland wie zuletzt beim spanischen Supercup gewarnt.

"Auswüchse wie ein Supercup in Saudi-Arabien - mit einem Halbfinale! - sind verrückt. Bevor wir so etwas machen, müssen uns die zusätzlichen Millionen egal sein", sagte Eberl der Süddeutschen Zeitung.

Der spanische Supercup mit vier Teilnehmern war zuletzt in Saudi-Arabien ausgespielt worden.

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Das Turnier bringt dem Verband insgesamt 120 Millionen Euro, 40 Millionen Euro pro Veranstaltung bis 2022.

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Eberl sieht auch angesichts solcher Schritte "den Punkt immer näher kommen, an dem das Interesse an der Maschinerie des Fußballs enden kann, dass sich Menschen abwenden und kein Verständnis mehr haben".

Der Fußball müsse aufpassen, "dass die Leute nicht glauben, wir wollten die Orange komplett auspressen".

Dazu gehöre auch, junge Spieler einzufangen und zu maßregeln, "die sich in der Glamourwelt verloren haben".

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