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Reiner Calmund entscheidet sich für einen drastischen Schritt, um Gewicht abzunehmen. Gesundheitliche und familiäre Gründe geben den Ausschlag.

Reiner Calmund hat sich den Magen verkleinern lassen.

Der langjährige Manager des Bundesligisten Bayer Leverkusen unterzog sich am vergangenen Donnerstag einer Operation, bei dem ihm rund 85 Prozent des Magens abgebunden wurden.

Dies berichtet die Bild-Zeitung.

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Vorgenommen wurde der Eingriff, bei dem auch zwei Meter des Dünndarms abgebunden wurden, in der Offenbacher "Sana Klinik" – er soll rund eine Stunde lange gedauert haben. Bei der Operation handelte es sich dem Bericht zufolge um einen so genannten Magen-Bypass.

Das Ziel: Die aufgenommene Nahrung wird fortan "umgeleitet" und so schneller verdaut.

Calmund: "Dann schmerzt es gehörig"

"Ich hatte über 160 Kilo auf die Waage gebracht. Zuletzt konnte ich in Thailand über den Jahreswechsel zwar noch 17 Kilo abnehmen. Aber Professor Runkel (der operierende Arzt, Anm.) hat mir klar gemacht: Ohne OP käme ich niemals aus der Jojo-Spirale raus", erklärte Calmund in der Bild.

Zu dem Schritt hätten ihn gesundheitliche Probleme geführt: "Die Welt kennt mich zwar als gemütlichen Dicken, und ich habe mich wohl gefühlt in der Rolle." Aber es sei nicht immer gemütlich gewesen: "Wenn die Kilos auf die Gelenke drücken, schmerzt es gehörig."

Die Verkleinerung des Magens führt dazu, dass Calmund künftig weniger Appetit hat und nur noch kleinere Gerichte zu sich nehmen kann. "Der dicke Körper ist schlau und bunkert selbst die kalorienärmste Portion", erklärte Calmund.

Neben der Notwendigkeit aus gesundheitlicher Perspektive habe auch seine Familie eine wichtige Rolle bei seinem Entschluss zur OP gespielt: "Bei meiner Entscheidung habe ich auch an meine Frau und meine Prinzessin Nicha gedacht." Nicha ist seine 9 Jahre alte Adoptivtochter.

Allen, die sich jetzt Sorgen um Calmund machen sollten, versicherte er: "Ich bleibe Genießer. Lecker, klein und fein."

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