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München - Hans-Joachim Watzke blickt auf dem SPOBIS auf Mesut Özils Abschied aus der Nationalelf zurück. Er kritisiert den Ex-Nationalspieler und zieht einen Vergleich.

Hans-Joachim Watzke hat sich kritisch über das von vielen Nebengeräuschen begleitete Aus von Mesut Özil bei der deutschen Nationalmannschaft geäußert. 

Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft 2018 war der Mittelfeldspieler des FC Arsenal aus dem DFB-Team ausgetreten und hatte den Verantwortlichen und Medien Rassismus vorgeworfen.

"Er hat kein gutes Turnier gespielt und wurde deswegen kritisiert", fasste Watzke bei Europas größtem Sportbusiness-Event SPOBIS zusammen. "Am Ende des Tages dann zu sagen, dass ich wegen Rassismus schlechter behandelt werde, das geht nicht."

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Watzke kritisiert Özils "Rassismus-Keule"

Vor der WM hatte Özil ein umstrittenes Foto in den sozialen Netzwerken geteilt, das ihn mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zeigte. Für das Bild musste der 31-Jährige viel Kritik einstecken. 

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"Er kann das Foto mit Erdogan machen", meinte Watzke. "Dann muss ich aber wissen, dass es in der Küche auch mal heißer wird. Dann kann ich nicht einfach mit der Rassismus-Keule kommen." 

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Als Beispiel dafür, wie es auch anders geht, führte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund den spanischen Nationalspieler Gerard Piqué an: "Ein Piqué äußert sich auch oft politisch und das finden auch nicht alle Spanier sonderlich toll. Er erträgt aber die Kritik und seine Leistung leidet nicht darunter." 

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