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Die 3:4-Niederlage von Borussia Dortmund bei Bayer Leverkusen beschäftigt den CHECK24 Doppelpass. Die SPORT1-Experten und Friedhelm Funkel üben Kritik.

Die Experten im CHECK24 Doppelpass (JETZT LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) haben Borussia Dortmund nach der 3:4-Niederlage in Leverkusen analysiert.

"Es ist ein mentales Problem, das immer wieder auftaucht. Nicht nur ein taktisches. Witsel und Delaney haben ihre Aufgaben nie ganz erfüllt. Can ist erst frisch dabei. Und das ist, was dem BVB in dieser Saison fehlt", erklärte SPORT1-Experte Reinhold Beckmann. "Es wurde Leverkusen sehr einfach gemacht. Da reichen ein paar Ballkontakte. Der BVB stand sehr hoch und daraus entsteht ein wiederkehrendes Problem."

Stefan Effenberg nahm Trainer Lucien Favre in die Pflicht: "Dortmund führt auswärts mit 3:2. Man kann dann auch mal hinten dicht machen, um die Führung zu halten. Auch mal einen Defensiven bringen", riet der Ex-Nationalspieler.

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Funkel fordert mehr Kompaktheit

Trainerlegende Friedhelm Funkel bemängelte das fehlende Abwehrverhalten: "Ich glaube, es lag daran, dass - wenn Leverkusen im Ballbesitz war - der BVB keine Kompaktheit hergestellt hat. Sie hatten ein schlechtes Stellungsspiel. Volland konnte die Freiräume nutzen. Es muss mehr Kompaktheit rein."

Er glaube nicht, dass die Spieler Favre im Stich ließen. "Dennoch kann man erwarten, dass sie im richtigen Moment das Richtige tun. Jetzt würde ich versuchen, die Defensive zu stabilisieren", meinte der gerade bei Fortuna Düsseldorf freigestellte Coach. "Ich würde die gesamte Grundordnung weiter nach hinten versetzen. Und man muss den Weltklasse-Spielern beibringen, nach hinten zu arbeiten."

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In Sebastian Kehl, Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung, werde es rumoren, glaubt Funkel. "Genau er war so ein Spieler, der die anderen mal zurückholt. Wenn du führst, musst du mehr in die Zweikämpfe. Da fehlt genau jemand wie Kehl, der die Ärmel hochkrempelt", erklärte Funkel.

Der BVB hatte im Topspiel am Samstag bis zur 80. Minute in Leverkusen geführt, kassierte dann jedoch noch zwei Gegentore und verlor mit 3:4. Bereits unter der Woche hatte die Borussia beim 2:3 im DFB-Pokal bei Werder Bremen drei Gegentore kassiert.

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