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Gelsenkirchen und München - Der FC Schalke 04 steckt in der Krise. Boss Clemens Tönnies hebt warnend den Zeigefinger - und spricht dabei auch über Coach David Wagner und Alexander Nübel.

Spätestens nach der 0:5-Pleite gegen RB Leipzig hängt auf Schalke der Haussegen schief. Die Warnung von Clemens Tönnies kommt daher nicht komplett überraschend. 

"Wir müssen jetzt schwer aufpassen, dass wir unsere Ziele erreichen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende anlässlich der Einweihung des neuen Eingangsportals an der Glückauf-Kampfbahn. 

Tönnies nimmt Wagner und Co. in die Pflicht

Diese Ansage richtet sich vor allem an die Verantwortlichen um Trainer David Wagner. "Meine Reaktion nach dem letzten Spiel war, dass ich den Beteiligten gesagt habe, dass sie jetzt die Fehler analysieren müssen", verriet Tönnies. "Dann müssen wir es besser machen." 

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Panik will der 63-Jährige dennoch nicht auslösen: "Es ist nicht das erste Mal, dass wir in solch einer Situation sind und es bricht auch nicht die Welt zusammen. Niemand gibt hier die Rückrunde auf."

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Tönnies hofft, dass die Königsblauen am Samstag beim 1. FC Köln eine Reaktion zeigen. In seinem Optimismus besinnt er sich auf Vergangenheit. "Wir wollen es so machen, wie wir es immer gemacht haben", meint der Schalke-Boss. "Wenn wir mal zwei schlechte Spiele gemacht haben, dann haben wir immer eine Reaktion gezeigt und waren nicht wiederzuerkennen." 

Tönnies lobt Wagners Umgang mit Nübel

Auch die Fans sind laut Tönnies ein wichtiger Faktor, um einen Weg aus der Krise zu finden. "Erst gab es ein bisschen Unmut, aber dann ging es los", erinnerte er sich an das schmerzhafte Spiel gegen Leipzig. "Dann heißt es: Jetzt wird es hart und jetzt halten wir erst recht zusammen. Das ist Schalke."

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Auch zum Thema Alexander Nübel äußerte sich Tönnies. Wagner habe die schwierige Situation um den Schalke-Keeper, der nach der Saison zum FC Bayern wechseln wird, "professionell" gelöst und die "richtige Reaktion gezeigt". 

"Er hat ihn beschützt und eine klare Aussage getätigt", meint Tönnies.

Ob Nübel weiter die Nummer eins bleibt, ist für den Aufsichtsratsvorsitzenden aber nicht sicher: "Es kommt darauf an, wie er hält. Der Trainer hat ein gutes Händchen gezeigt und das wird er da wieder machen."

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