vergrößernverkleinern
Hans Sarpei will in den Aufsichtsrat von Schalke 04
Hans Sarpei will in den Aufsichtsrat von Schalke 04 © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der frühere Schalke-Profi Hans Sarpei möchte bei seinem Ex-Klub Verantwortung übernehmen und bewirbt sich um einen Posten als Aufsichtsrat.

Der Ex-Schalker Hans Sarpei möchte zurück zu den Königsblauen.

Wie Sarpei am Freitagmorgen in den sozialen Medien bekanntgab, bewirbt er sich um einen Posten als Aufsichtsrat bei den Schalkern. "Ich habe mich Ende Januar um ein Amt als Aufsichtsrat des FC Schalke 04 beworben. Sehr gerne möchte ich meine Erfahrungen im Fußball als Deutscher mit Migrationshintergrund einbringen", teilte Sarpei in einem Statement mit.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Er ergänzte: "Wir müssen gemeinsam für Schalke und gegen Rassismus kämpfen."

Anzeige

Sarpei möchte Schalke-Fans "etwas zurückgeben"

Zuvor hatte der 43-Jährige in der WAZ bereits seine Kandidatur angekündigt. Er habe sich seit längerer Zeit mit der Frage beschäftigt, wie er dem Fußball und auch der Gesellschaft etwas zurückgeben könne, sagte Sarpei: "Mir war dabei zu jedem Zeitpunkt klar, dass meinen Worten auch konkrete Taten folgen müssen."

Intuitiv und blitzschnell: Die neue SPORT1-App ist da! JETZT kostenlos herunterladen in Apples App Store (iOS) und im Google Play Store (Android)

"In einer Zeit, in der eine erfolgreiche Integration keine Selbstverständlichkeit mehr ist, möchte ich mit meiner Kandidatur den Mitgliedern und Fans etwas zurückzugeben", betonte der Ex-Profi.

Sarpei attackierte Tönnies nach rassistischen Äußerungen

Sarpei hatte in der Vergangenheit die rassistischen Äußerungen über den Kontinent Afrika von Clemens Tönnies scharf kritisiert und forderte eine klare Distanzierung "von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit." Sarpei stellte allerdings fest, dass seine Kandidatur keine gegen Tönnies sei.

Meistgelesene Artikel

"Jeder von uns macht Fehler. Schalke wird jedoch immer größer sein als jeder Einzelne von uns. Ich kann mit meinen persönlichen Erfahrungen einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass wir auf Schalke nicht mehr über Rassismus-Vorfälle sprechen müssen. Es geht nicht um Clemens oder Hans. Es geht einzig und allein um Schalke 04."

Sarpei erklärte, dass sich die Gelegenheit zum Gespräch "so oder so ergeben" werde. "Schalke war immer dann am stärksten, wenn wir als Team aufgetreten sind", meinte er abschließend.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image