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München - Der FC Augsburg ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Der Nachfolger von Martin Schmidt ist ein ehemaliger Nationalspieler.

Seit Montagnachmittag geisterte der Name Heiko Herrlich durch Augsburg, jetzt gibt es Gewissheit: Der ehemalige Nationalspieler ist neuer Cheftrainer des FC Augsburg.

Das bestätigte der Klub am Dienstagvormittag via Twitter, nur zehn Minuten später wurde der neue Coach bei einer Pressekonferenz vorgestellt. In der Fuggerstadt erhält Herrlich einen Vertrag bis 30. Juni 2022. 

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Herrlich folgt auf Schmidt

"Wir sind überzeugt mit Heiko Herrlich einen Trainer gefunden zu haben, der optimal zum FCA passt", wird Geschäftsführer Sport Stefan Reuter auf der Klub-Homepage zitiert. "Er ist ein absoluter Fachmann, der die Bundesliga als Spieler, aber auch als Trainer kennt. Daher sind wir sicher, dass wir mit Heiko Herrlich wieder in die Erfolgsspur finden werden."

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Der Nachfolger des Schweizers Martin Schmidt, der am Montag wegen der sportlichen Talfahrt freigestellt wurde, soll nun kurzfristig Erfolg mitbringen. 

Die Augsburger stehen nach einem Negativlauf nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. In den letzten neun Partie konnte der Klub nur vier Zähler sammeln. 

"Ich freue mich auf diese neue Herausforderung beim FCA", erklärt Herrlich auf der Klub-Homepage des FCA. "Ich bin dankbar, dass ich hier die Chance bekomme, als Trainer wieder täglich mit einer Mannschaft intensiv arbeiten zu können. Der FCA ist ein seriös geführter Verein mit einem begeisterungsfähigen Umfeld und tollen Fans. Daher ist es eine Freude für mich, ein Teil eines Klubs zu sein, der sich immer weiter entwickeln möchte."

Als neuer Coach der Rot-Grün-Weißen offenbarte der gebürtige Mannheimer auf der Pressekonferenz seine Freude auf die heimischen Fans: "Ich habe das als gegnerischer Trainer schon erlebt, die Atmosphäre ist wirklich unglaublich. Man spricht hier vom kleinen Anfield."

Herrlich betont "schwierige Lage" des FC Augsburg

In der Medienrunde betonte er gleichzeitig die Augsburger Situation, die auch Reuter zuvor schon als "sehr gefährlich" beschrieben hatte: "Der Verein befindet sich in einer schwierigen Lage, was glaube ich dem ein oder anderen noch gar nicht bewusst ist."

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Auf Nachfrage bestätigte Herrlich, dass er glaube, dass die Spieler des FC Augsburg die Situation momentan nicht ernst genug nehmen.

Nach Informationen des kicker war Herrlich bereits im April 2019 ein Thema in Augsburg, als der FCA einen Nachfolger für Manuel Baum suchte. 

Der 48-Jährige hatte als Trainer zunächst die U17- und U19-Nachwuchsmannschaften des DFB betreut, nach Stationen beim VfL Bochum und der SpVgg Unterhaching führte er den SSV Jahn Regensburg innerhalb von 18 Monaten mit zwei Aufstiegen in die 2. Bundesliga. 

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Fortbildung bei Zidane und Simeone

Zuletzt trainierte Herrlich Bayer Leverkusen, seit Dezember 2018 war er aber ohne Job. In dieser Zeit hatte er sich unter anderem bei den großen Trainern Zinedine Zidane und Diego Simeone das ein oder andere abgeguckt. 

"Ich war auch zwei Wochen in Madrid und habe Real Madrid und Atlético Madrid zugesehen", verriet er auf der PK. "Da hatte ich das Glück, dass die einen Vormittags und die anderen Nachmittags trainiert haben. Durch Michael Meier hatte ich gute Kontakte und einen guten Zugang durch Toni Kroos. Da versuche ich mich immer weiterzubilden."

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