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Die Fans des FC Schalke 04 reagierten kreativ auf die Hopp-Diskussionen
Die Fans des FC Schalke 04 reagierten kreativ auf die Hopp-Diskussionen © SPORT1
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Die Fans von Schalke 04 reagieren mit einem ungewöhnlichen Banner auf die Diskussionen um die Proteste um Dietmar Hopp. Die Anhänger nehmen sich auch den eigenen Klub vor.

Die Fans des FC Schalke 04 haben mit Bannern vor und während der Partie gegen die TSG Hoffenheim für Aufsehen gesorgt.

Bei der Gegengerade hing ein Plakat, auf dem stand: "CT - Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren. S04, wir akzeptieren keine Bagatellisierung."

Das Plakat gegen Clemens Tönnies
Das Plakat gegen Clemens Tönnies © twitter.

Jene rassistische Aussage hatte Schalke-Boss Clemens Tönnies im August bei einer Veranstaltung zum "Tag des Handwerks" in Paderborn getroffen. Mit dem anschließenden Zusatz richteten sich die Fans auch an die Aufarbeitung und Einschätzung des Vereins in diesem Falle, auch im Vergleich mit den Diskussionen um Dietmar Hopp.

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Der mächtig in der Kritik stehende Tönnies hatte nach einer dreimonatigen Pause seine Arbeit wieder aufgenommen und war vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) aber nicht sanktioniert worden.

Anschließend legten die Zuschauer mit weiteren Plakaten nach - dabei ging es um Hopp. Die Proteste um Hoffenheims Mäzen hatten in der vergangenen Woche für großes Aufsehen und Spielunterbrechungen gesorgt.

"Wir entschuldigen uns bei allen Huren, sie mit Herrn Hopp in Verbindung gebracht zu haben", war zu lesen. Eine Anspielung der Ultras Gelsenkirchen auf die Fan-Banner in unzähligen Stadien des Landes, auf denen Hopp als "Hurensohn" bezeichnet wurde.

Das Banner gegen Hopp
Das Banner gegen Hopp © SPORT1

Ein etwas härteres Plakat zeigten die Hugos: "Euer Problem ist das Fadenkreuz, unser Problem ist der Hurensohn." Weitere Fans hielten den Schriftzug "Ob Tönnies oder Hopp, Milliardäre sind keine schutzbedürftige Minderheit" in die Höhe.

Zudem skandierten die Fans "Fußball-Mafia DFB" und "Ihr macht unseren Sport kaputt". Schiedsrichter Sven Jablonski sah bei keinem der Fälle einen Anlass für eine Unterbrechung.

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