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Eine große Mehrheit der Bundesliga-Fans spricht sich dafür aus, ganze Teams in Isolation zu stecken, sobald sich auch nur ein einziger Spieler ansteckt.

Die Bundesligafans sind sich nahezu einig: Ein Großteil spricht sich im Falle eines positiven Coronavirus-Tests eines Bundesligaprofis für eine zweiwöchige Quarantäne der kompletten Mannschaft aus.

Laut einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag der ARD Sportschau befürworten dies ganze 90 Prozent der Befragten. Drei Prozent waren dagegen, vier Prozent der Befragten gaben an, sich nicht für Fußball zu interessieren. Drei Prozent antworteten mit "Weiß nicht" bzw. machten keine Angabe. 

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Laut dem Konzept der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb der Deutschen Fußball Liga (DFL) soll bei einem positiven Corona-Fall im Teamumfeld keine automatische Meldung an die Presse erfolgen, nur der Betroffene soll sofort isoliert und dessen Kontaktpersonen getestet werden, allerdings wird nicht automatisch die gesamte Mannschaft unter Quarantäne gestellt. Über mögliche Gruppenquarantänen entscheiden die jeweiligen Gesundheitsämter. 

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Dennoch sollen die Klubs vorsorglich "für einen ausreichend großen Kader im Saisonfinale sorgen". Auch für die häusliche Quarantäne gibt es detaillierte Vorgaben: So soll sich die betroffene Person in unterschiedlichen Räumen wie ihre Familienmitglieder aufhalten und in einem separaten Bett schlafen. Eine Entlassung aus der Quarantäne soll "im Regelfall frühestens 14 Tage nach Symptombeginn" erfolgen. 

Bei einer Corona-Infektion wird im Regelfall empfohlen, dass alle Kontaktpersonen des Infizierten für 14 Tage in Quarantäne gehen.

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