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Hans-Joachim Watzke befürchtet nach dem Video von Salomon Kalou keine negativen Rückschlüsse. Die Suspendierung des Herthaners versteht er.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke glaubt nicht, dass die jüngste Video-Posse um Salomon Kalou Rückschlüsse auf eine leichtfertige Umsetzung der Hygienemaßnahmen auch bei anderen Fußball-Bundesligisten zulässt.

"Das, was wir in diesem Video gesehen haben, war aus meiner Sicht die absolute Ausnahme", sagte der Vereinschef von Borussia Dortmund den Ruhr Nachrichten. Er verwies auf die konsequente Handhabung beim Revierclub. "In Dortmund wird das Konzept aus Überzeugung gelebt. Das spüre ich an jedem einzelnen Tag."

Kalou hatte Szenen aus der Umkleidekabine bei seinem Verein Hertha BSC mit seinem Handy gefilmt und bei Facebook verbreitet. Darauf war zu sehen, wie er vielen Teamkollegen die Hand gab. Das widerspricht dem Hygienekonzept, das die Deutsche Fußball Liga den Vereinen vorschreibt, um die Saison fortsetzen zu können. Hertha suspendierte den Stürmer umgehend.

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"Ich verstehe die Empörung, die dieses Video ausgelöst hat. Es gibt klare Regeln, an die sich alle zu halten haben, und dort wurde gegen diese Regeln verstoßen. Es war richtig, dass Hertha dieses Verhalten sanktioniert hat", kommentierte Watzke.

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