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Frankfurt am Main und München - Jonas Hofmann hat gegen Eintracht Frankfurt in der Schlussphase die Riesenchance auf dem Fuß, doch scheitert kläglich. Sein Trainer nimmt es mit Humor.

Zum Glück war dieser Fehlschuss nicht spielentscheidend.

Das dürfte sich Jonas Hofmann nach dem 3:1-Sieg von Borussia Mönchengladbach bei Eintracht Frankfurt gedacht haben. Der Offensivspieler lieferte die mit Abstand kurioseste Szene des Spiels.

Fünf Minuten vor dem Ende hatte Hofmann die Riesenchance auf das 4:1. Der 27-Jährige spielte sich mit Patrick Herrmann durch die Eintracht-Abwehr, Frankfurt-Torwart Kevin Trapp war längst geschlagen. Aus wenigen Metern hatte Hofmann die Chance, nur noch Martin Hinteregger befand sich zwischen ihm und dem Eintracht-Tor.

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Hofmann: "Schon recht peinlich"

Hofmann hätte seine beiden mitgelaufenen Kollegen bedienen könnten, doch entschied sich für einen Abschluss in die kurze Ecke. "Es mag sein, dass man da vielleicht schon abschaltet. Ich gucke zuerst hoch, was der Hinteregger für eine Bewegung macht, dann wieder auf den Ball – falsch ausgeguckt", erklärte er nach dem Spiel bei Sky. Denn Hinteregger fuhr das lange Bein aus und kratzte den Ball artistisch von der Linie. "Da war natürlich viel Glück dabei", kommentierte der Österreicher seine Rettungsaktion.

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"Bei dem Endergebnis kann man drüber lachen, aber wenn ich mir nochmal anschaue, ist das doch schon recht peinlich", resümierte Hofmann. Den Spott seiner Teamkollegen musste er trotz starker Leistung über sich ergehen lassen. Auch Trainer Marco Rose stieg in die Frotzeleien ein. "Ich habe ihn gefragt, ob er mir das nochmal zeigen kann, wenn ich auf der Linie bin. Fand er nicht so witzig", erklärte er bei Sky.  

Dennoch betonte der Trainer die starke Leistung seines Offensivspielers, der den frühen Führungstreffer von Alassane Pléa nach einer halben Minute vorbereitet hatte. "Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, ist sehr viel gelaufen für das Team. Das ist heute wichtiger", lobte Rose.

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