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München - Lucas Hernández steht nach langer Zeit mal wieder in der Startelf. Der französische Weltmeister muss aber zur Pause wieder raus. Hansi Flick erklärt, warum.

Endlich durfte Lucas Hernández mal wieder von Beginn ran.

Der französische Weltmeister stand zum ersten Mal seit dem 21. Februar (3:2 gegen den SC Paderborn) in der Startelf des FC Bayern.

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Hernández ersetzte beim 5:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf im Abwehrzentrum Jérôme Boateng, der in den vergangenen Wochen mit guten Leistungen seinen Platz in der Innenverteidigung behauptet hatte, nun aber eine Pause bekam.

Chance für Hernández

"Ich habe auf ihn (Boateng, Anm. d. Red.) heute verzichtet, weil er etwas angeschlagen war", erklärte Flick: "Deswegen bekommt Lucas Hernández heute die Chance, mal zu spielen. Das ist für ihn auch sehr wichtig. Und für uns als Mannschaft sehr wichtig."

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Der frühere Nationalspieler hatte in der Woche muskuläre Probleme, nahm am Donnerstag aber wieder am Mannschaftstraining teil.

Cuisance ersetzt Hernández

Hernández erlebte eine unspektakuläre Halbzeit und ging nach einer guten Leistung mit seinen Kollegen bei einem 3:0-Zwischenstand in die Kabine.

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Auf den Platz kehrte der Rekord-Transfer der Münchner aber nicht zurück - wieder einmal hatte der 80-Millionen-Mann gesundheitliche Probleme.

Flick schickte Mickael Cuisance für Hernández für die zweiten 45 Minuten auf den Rasen.

"Das war verletzungsbedingt. Ich musste ihn runternehmen. Er hat Adduktorenprobleme gehabt, die Muskulatur war etwas verhärtet. Das Risiko war einfach zu groß. Das wollten wir nicht eingehen bei dem Spielstand", begründete der Trainer den Tausch anschließend.

Es ist der nächste Rückschlag für den 24-Jährigen, der vor allem verletzungsbedingt in seiner ersten Bayern-Saison bislang nur auf 14 Liga-Einsätze und insgesamt 738 Minuten Einsatzzeit kommt.

Lob für Cuisance

Für Cuisance, der sich im Training zuletzt aufgedrängt hat, war es dagegen eine Belohnung. Der Youngster übernahm im Mittelfeld die Position von Joshua Kimmich, der wiederum in die Innenverteidigung rückte.

Der Franzose hatte bis Samstag gerade einmal 42 Liga-Spielminuten auf dem Konto.

"Mika Cuisance hat es für sein erstes Spiel über eine Halbzeit recht gut gemacht", lobte Flick: "Er trainiert wirklich gut, hat eine gute Entwicklung. Das macht Freude, er hat das verdient."

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