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Urs Fischer wird beim Stadtduell mit Hertha BSC wieder auf der Bank von Union Berlin sitzen. Der Trainer hatte das Spiel gegen Bayern verpasst.

Trainer Urs Fischer ist wieder zum Team des Fußball-Bundesligisten Union Berlin gestoßen. Beim Schweizer, der aus privaten Gründen das Quarantäne-Trainingslager in Barsinghausen verlassen und dadurch im Heimspiel am Sonntag gegen Bayern München (0:2) nicht auf der Bank sitzen konnte, fiel nach Klubangaben auch der zweite Coronatest negativ aus.

Dadurch konnte Fischer am Dienstag erstmals wieder das Training leiten, auch im Stadtderby am Freitag (20.30 Uhr) bei Hertha BSC Berlin wird der 54-Jährige das Team betreuen. "Deinen Trainer willst du grundsätzlich in jedem Spiel dabei haben", sagte Abwehrspieler Florian Hübner in einer virtuellen Medienrunde: "Aber natürlich ist es in so einem Spiel nochmal besonders wichtig."

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Für das Stadtduell sieht der Innenverteidiger den Aufsteiger in der Außenseiterrolle, dennoch wisse Union um die Chance: "Es ist Derbyzeit. Da werden Mentalität und Kampfgeist gefragt sein. Ich glaube, dass es in so einem Spiel - auch ohne Fans - nicht über die spielerische Kultur gehen wird", erklärte der 29-Jährige: "Jeder muss sich 90 Minuten für die Mannschaft aufopfern und in jeden Zweikampf hineinwerfen."

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Helfen kann ihm vielleicht auch Bruder Benjamin Hübner, der erst am vergangenen Wochenende mit der TSG Hoffenheim gegen die Hertha (0:3) angetreten war. "Ich werde ihn morgen oder übermorgen mal anrufen. Vielleicht kann er mir den einen oder anderen Tipp geben", sagte Florian Hübner mit einem Schmunzeln.

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