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Dortmund - Dortmund verabschiedet sich mit einer peinlichen Vorstellung von dieser Bundesliga-Saison. Hoffenheims Andrej Kramaric hat bei seiner Tor-Gala viel zu leichtes Spiel.

Andrej Kramaric hat Borussia Dortmund mit einer Vier-Tore-Show bis auf die Knochen blamiert und der TSG Hoffenheim den direkten Sprung in die Europa-League-Gruppenphase beschert. (Die Tabelle der Bundesliga)

Dank der Treffer des kroatischen Vize-Weltmeisters gewann Hoffenheim beim auf peinlichste Art desinteressierten BVB 4:0 (2:0), die TSG schob sich dadurch noch am VfL Wolfsburg auf den sechsten Platz vorbei.  (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

BVB-Star Witsel sauer: "Wenn nur ein paar Spieler laufen..."

Nach der desolaten Mannschaftsleistung zeigte sich BVB-Star Axel Witsel nach dem Spiel bedient.

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"Da gibt es nichts zu erklären. Sie waren aggressiver, hatten mehr Motivation. Wir wollten die Saison nicht so beenden", sagte Dortmunds Belgier bei Sky und warf seinen Teamkollegen fehlenden Einsatz vor.

"Es war ohne Ball nicht genug. Wir müssen alle zusammen verteidigen. Wenn nur ein paar Spieler laufen und verteidigen, ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen", erklärte Witsel: ""Auf dem Papier bist du vielleicht das bessere Team, aber auf dem Feld ist es anders."

Der CHECK24 Doppelpass mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Kramaric mit vier Toren in 42 Minuten

Kramaric nutzte die Unordnung in der umformierten Dortmunder Defensive mit einem frühen Rechtsschuss (8.), später legte er ohne nennenswerte Gegenwehr seine Saisontreffer Nummer zehn, elf und zwölf (30./48./50., Foulelfmeter) nach. (Spielplan und Ergebnisse)

Dem BVB steht mal wieder ein Umbruch bevor. 2014er-Weltmeister Mario Götze (28), der ohnehin keine Rolle mehr spielte, wurde mit warmen Worten und einer gerahmten Collage verabschiedet.

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Sportdirektor Michael Zorc verkündete zudem bei Sky, dass der pfeilschnelle Rechtsaußen Achraf Hakimi (22) den Verein mit Ablauf der Ausleihe von Real Madrid verlassen wird. 

Sancho heiß begehrt

Um den herausragenden Jungstar Jadon Sancho (20) reißen sich ohnehin die englischen Spitzenvereine. Zorc, der seinen Vertrag nochmals um ein Jahr verlängerte, und Trainer Lucien Favre trotz aller Kritik hingegen bleiben 2020/21 in verantwortlicher Position. Die TSG muss nach der Trennung von Alfred Schreuder einen neuen Chefcoach suchen.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Hakimi und Sancho saßen auch zunächst auf der Bank, dem BVB fehlten Ordnung und Lust, was Kramaric aus 18 Metern sogleich zum 0:1 nutzte. Hoffenheim war der Wille anzusehen, der BVB spielte, positiv ausgedrückt, dem Sommerwetter angemessen. 

Favre war es zur Pause leid, er brachte Hakimi und Sancho auf einen Schlag. Das brachte: nichts. Wenige Minuten später stand es 0:4, die Dortmunder zerfielen in alle Einzelteile. 

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Hoffenheim spaziert durch BVB-Abwehr

Hoffenheim konterte nach Belieben und spazierte durch eine Abwehr, die kaum diesen Namen verdiente. TSG-Stürmer standen bei Flanken mutterseelenallein. Nach einer Stunde hätte es bei konzentrierterem Ausspielen auch 0:8 stehen können. Hoffenheim ließ Gnade walten, besonders Ihlas Bebou vertändelte einige Male den Ball in aussichtsreichster Position. 

Favre verhalf Tobias Raschl noch zum Bundesliga-Debüt, den bedauernswerten Leonardo Balerdi, der erstmals in der Startelf gestanden hatte, erlöste er.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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