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Hansi Flick übernahm im November von Niko Kovac
Hansi Flick übernahm im November von Niko Kovac © Getty Images
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Hansi Flick findet, dass bei Davies "noch so viel mehr" drin stecke. Der Bayern-Trainer erklärt, wie er Robert Lewandowski Egoismus-Gedanken austreibt.

Hansi Flick feierte am Dienstag mit dem FC Bayern den Titel. Für den Trainer war es die erste Meisterschaft, für den Klub die achte in Serie.

"Das war eine überragende Leistung", sagte der Trainer dem Sportbuzzer.

Mehrere Spieler machten im Verlauf der Saison auf sich aufmerksam. Robert Lewandowski mit seinen bisher 31 Toren, Thomas Müller mit seinem Assist-Rekord, Jérôme Boateng mit seiner Wiederauferstehung und Shootingstar Alphonso Davies.

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"Da ist noch so viel mehr drin. Im taktischen Bereich, bei der Ballannahme", meinte Flick über Davies: "Aufgrund seines Antritts war er an vielen Toren beteiligt, kann Fehler meist wieder ausbügeln. Ich bin überzeugt, wir kriegen das hin."

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Flick: Bei Müller sehe ich noch keine Grenzen

Müller habe "wahnsinnig viel Spaß, überträgt das auf die Mannschaft". Der Offensivmann sei "immer fit, nie verletzt, spielt immer auf gleichem Niveau".

Flick weiter: "Ab einem gewissen Alter lässt der Körper nach, aber da sehe ich bei ihm noch keine Grenzen."

Boatengs eindrucksvolle Rückrunde liege auch an der Bereitschaft des Ex-Weltmeisters. "Wenn er die Wertschätzung bekommt, nicht nur von mir, auch von den Mitspielern, kann er auf das alte Niveau kommen", meinte Flick: "Die Freude kehrt zurück."

Lewandowski wiederum musste sich in der Vergangenheit hin und wieder Egoismus-Vorwürfe gefallen lassen. Wie versucht Flick, ihm diese Eigenschaft auszutreiben?

"Weil ich sehen will, dass er aus einer 40-prozentigen Torchance mit einem klugen Abspiel eine 100-prozentige macht", erklärte der Trainer: "Das klappt nicht immer, jedoch immer öfter."

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