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Dortmund und München - Borussia Dortmund verzichtet auf einen Backup für Stürmer Erling Haaland. Wie im Vorjahr geht es mit nur einem etatmäßigen Angreifer in die neue Saison.

Kein Backup für Erling Haaland!

Der BVB verzichtet - wie im Vorjahr - auf die Nachrüstung auf der klassischen Stürmerposition. Das bestätigte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dem kicker.

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"Nicht zu wenig Tore geschossen"

"Wir haben in der vergangenen Saison nicht zu wenig Tore geschossen", sagte er auf die Frage, ob neben Haaland noch ein zweiter Mittelstürmer benötigt werde.

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84 Saisontore allein in der Bundesliga können sich sehen lassen - allerdings kam die Dortmunder Tormaschine erst mit Haaland so richtig ins Rollen, der in der Winterpause verpflichtet wurde.

Watzke 2019: "Haben Backup versäumt"

Zorcs Aussagen überraschen vor allem vor dem Hintergrund, dass BVB-Boss Hans-Joachim Watzke im vergangenen November noch zugegeben hatte, dass der Verein es versäumt hätte, einen Backup für den zu diesem Zeitpunkt einzigen Stürmer Paco Alcácer zu holen.

"Wir hätten definitiv eine zweite Nummer neun verpflichten müssen. Unter dem Strich haben wir falsch entschieden", hieß es damals seitens Watzke.

Nach dem Abgang von Alcácer soll nun also erneut kein Ersatz, in diesem Fall für Haaland, geholt werden.

Sancho, Hazard und Reyna müssten einspringen

Auch auf das Risiko hin, dass sich der junge Norweger verletzen könnte, sieht Zorc kein Problem. Dortmund habe schon öfter im Doppelspitzen-System agiert: "In diesem Sinne gibt es gar keinen klassischen Neuner mehr", sagte Zorc.

Bei einem Ausfall von Haaland müssen also wie bereits in der vergangenen Saison Jadon Sancho, Thorgan Hazard oder Giovanni Reyna in der Sturmzentrale einspringen. Dazu kommt, dass Stürmertalent Youssoufa Moukoko am 20. November seinen 16. Geburtstag feiert und somit spielberechtigt für die Bundesliga wäre. Der 15-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison für die U19 in 28 Einsätzen 38 Tore.

Weiterer Transfer nur bei Sancho-Abgang

Neben den beiden bereits feststehenden Neuverpflichtungen Jude Bellingham (von Birmingham City) und Thomas Meunier (von PSG) werde der BVB nur dann noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen, falls Sancho den Klub verlässt.

"Wenn Jadon geht, besteht Handlungsbedarf", sagte Zorc. Um den 20-jährigen Engländer halten sich seit Wochen Gerüchte um einen Wechsel, ganz vorne im Rennen soll Manchester United sein.

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