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München - Leroy Sané erklärt, wer und was für seinen Wechsel zum FC Bayern den Ausschlag gab. Neben Hasan Salihamidzic, Uli Hoeneß und Flick war auch eine Absage entscheidend.

Er ist der Königstransfer dieses Wechsel-Sommers - und es war ihm wichtig, so zügig wie möglich an der Säbener Straße anzulanden:

Leroy Sané hat noch einmal ausführlich seine Entscheidung für den FC Bayern erklärt, welche Akteure ihn dabei überzeugt haben und warum er darauf verzichtet, mit Manchester City an den verbleibenden Partien in der Champions League teilzunehmen.

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"Ich will in Ruhe ankommen, eine Bleibe finden, mich auf das neue Kapitel in meiner Karriere vorbereiten und dann voll durchstarten", begründete er in einem Interview der Sport Bild, wieso er sogleich voll ins Training eingestiegen ist.

Und fügte an, dass bei einem Wechsel erst im August die "Vorbereitung sehr kurz ausgefallen" wäre.

Auch Hoeneß überzeugte Sané 

Sané hatte Anfang Juli einen Fünfjahresvertrag beim deutschen Rekordmeister unterschrieben - nach einem endlos erscheinenden Poker:

"Es hat wirklich alles länger gedauert. Darum kann ich auch verstehen, wenn das für die Fans vielleicht sogar irgendwann nervig wurde. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass es endlich geklappt hat", sagte der 24 Jahre alte Nationalspieler.

Nicht ganz unerheblich für seinen Wechsel war Sanés Ausführungen zufolge auch Bayerns Ehrenpräsident:  "Ich war in der Tat rund um meine Vertragsunterschrift bei Uli Hoeneß am Tegernsee und habe mit ihm gesprochen. Ich weiß, dass auch er hinter meinem Transfer zum FC Bayern stand."

Sané dankt Salihamidzic - und verweist auf Werner

Dass es am Ende wirklich dazu kam, macht der Offensivspieler indes vor allem an Sportvorstand Hasan Salihamidzic fest.

"Hasan Salihamidzic und sein Konzept haben eine sehr große Rolle gespielt. Er stand vom ersten Moment an hinter dem Transfer und hat sich durch nichts beirren lassen. Dafür bin ich dankbar", sagte Sané.

Salihamidzic habe ihm "aufgezeigt, wie der Verein arbeitet, welche Mannschaft er im Kopf hat, wie der Weg aussieht."

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Und: Auch Bayerns öffentliche Absage an Timo Werner habe ihm den FCB nahegelegt: "Das war für mich ein weiteres Zeichen, wie sehr mich der Verein wollte. Dazu kenne ich eben viele Spieler schon seit der U-Nationalmannschaft, wir haben eine Chemie zusammen. Das hilft sehr: Wir wissen, wie der andere tickt, wir können uns gegenseitig unterstützen."

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Großes Lob auch an Trainer Flick

Von der gerade erst begonnenen Arbeit mit Trainer Hansi Flick erwartet Sané viel: "Ich kenne Hansi Flick von der U21-Nationalmannschaft, ich kenne seine Arbeitsweise und seine Persönlichkeit. Das passt sehr gut. Wir haben darüber gesprochen, was er von der Mannschaft und mir erwartet, welche Ziele es gibt, wie die Arbeit generell aussieht.

Er habe sich "riesig gefreut, dass Hansi Flick mein Trainer wird."

Während das Kapitel City abgeschlossen ist, traut Sané seinem neuen Arbeitgeber beim Final-Turnier in Portugal den Titel zu und will in der kommenden Saison dann selbst in der Königsklasse auftrumpfen. "Ich sehe definitiv eine realistische Chance, mit Bayern die Champions League zu gewinnen", so der Offensiv-Akteur.

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