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München - Niklas Süle meldet sich endlich wieder zurück. Der Verteidiger kommt nach langer Leidenszeit beim Testspiel der Bayern gegen Marseille zu seinem Comeback.

Niklas Süle hat nach langer Verletzungspause sein Comeback für den FC Bayern gegeben. 

Der Verteidiger des deutschen Rekordmeisters wurde beim Testspiel des deutschen Rekordmeisters gegen Olympique Marseille in der zweiten Halbzeit eingewechselt. 

Auch wenn es kein Pflichtspiel war: Für Süle endet damit eine lange Leidenszeit ohne Fußball. Der deutsche Nationalspieler hatte sich im Oktober 2019 das Kreuzband gerissen und seitdem kein einziges Spiel mehr bestritten.

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Süle erleichtert nach Bayern-Comeback

"Es war keine ganz so einfache Zeit, es hat doch ein bisschen länger gedauert, als ich dachte", meinte ein sichtlich erleichtertert Süle bei MagentaSport.

Zwischenzeitlich wurde er in der Reha auch durch ein Ödem am Knie zurückgeworfen. Es war bereits der zweite Kreuzbandriss in der immer noch jungen Karriere des 24-Jährigen.

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Die Bayern treffen am 8. August beim Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Chelsea, das Hinspiel gewannen die Münchner mit 3:0 (Champions League, Achtelfinal-Rückspiel: FC Bayern - FC Chelsea, 8. August ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Kann Süle dann schon wieder helfen? Auch wenn noch der Spielrhythmus fehle, betonte er: "Körperlich bin ich topfit! man wird sehen, wie ich der Mannschaft helfen kann im Turnier oder auch schon am Samstag. Ich habe viel investiert, mich fit gemacht - und wenn ich gebraucht werde, bin ich da."

"Wir freuen uns alle, dass er wieder auf dem Platz steht", sagte Trainer Hansi Flick bei MagentaSport: "Er hat hart gearbeitet und lange gebraucht, um wieder dabei zu sein. Für ihn und uns ist das heute ein schöner Tag: Weil er wieder auf dem Platz steht und für uns auch wieder eine Option bietet."

Süle kommt für Boateng - auch Hernández in der Partie

Süle kam für Jerome Baoteng in der 61. Minute ins Spiel und nahm beim Test auf dem Gelände des Nachwuchsleistungszentrums der Bayern seine angestammte Position als Innenverteidiger ein.

Der lange verhinderte Abwehrchef wurde während seiner Zwangspause zuletzt von David Alaba vertreten, der mittlerweile im Zentrum den Ton angibt.

In der Rückrunde war Boateng neben dem Österreicher gesetzt, die Zukunft beider Innenverteidiger beim FC Bayern ist allerdings nicht sicher.

Rekord-Transfer Lucas Hernández (der gegen Marseille ebenfalls Spielpraxis sammeln durfte) musste seit seiner Ankunft immer wieder selbst mit Verletzungen kämpfen und konnte sich noch nicht dauerhaft in die Mannschaft spielen.

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