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Leroy Sanés Wechsel zum FC Bayern spült bei Schalke 04 nicht wie erhofft Millionen in die klammen Vereinskassen. SPORT1 erklärt, warum die Knappen fast leer ausgehen

Erst läuft es richtig schlecht, dann kommt auch noch Pech dazu! Der FC Schalke 04 geht trotz des Top-Transfers von Leroy Sané zum FC Bayern so gut wie leer aus.

Grund: Weil Bayern den Preis bei Sané gedrückt hat, tut es Königsblau weh.

2016 verkauften die Schalker ihr Eigengewächs für 50 Mio. Euro an Manchester City und sicherten sich eine Weiterverkaufs-Klausel. Demnach hätte S04 10 Prozent des Ablösegewinns kassiert, den der Guardiola-Klub für den 24-Jährigen erwirtschaftet. Weil Bayern den Nationalspieler aber für unter 50 Mio. Euro holt, geht Schalke leer aus.

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Nur der Solidaritätsbeitrag bleibt

Die vor der Corona-Krise kolportierten 100 Mio. Euro für einen Sané-Wechsel hätten Schalke also 5 Mio. Euro gebracht. Geld, dass der klammen Pott-Klub (198 Mio. Euro Schulden) dringend hätte gebrauchen können.

Immerhin: Ein bisschen Kohle kriegt Königsblau doch noch - dem so genannten "Solidaritätsbeitrag" der FIFA sei Dank. Diese Regel besagt, dass alle Vereine, die an der Ausbildung eines Spielers mitgewirkt haben, mit insgesamt 5 Prozent an jeder Transfersumme beteiligt werden, die bei eventuellen Weiterverkäufen eines Spielers im Verlauf seiner Karriere erzielt werden. Dabei gibt es zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr 0,25 Prozent pro Saison im Verein und zwischen dem 16. und 23. Lebensjahr 0,5 Prozent.

Dieser Rechnung zufolge erhält Schalke (2005 bis 2008 und 2011 bis 2016) demnach immerhin noch 1,5 Mio. Euro. 

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Bei der finanziellen Notlage des Klubs tut jeder Euro gut.

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