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Bad Ragaz - Nach einer "Saison zum Vergessen" will Thomas Delaney bei Borussia Dortmund wieder durchstarten. Die große Konkurrenz im Mittelfeld scheut der Däne nicht.

Er blickt zurück auf eine - wie er selbst sagt - "Saison zum Vergessen".

Thomas Delaney war in der abgelaufenen Runde vom Verletzungspech geplagt. Mehr als 150 Tage und damit ganze 22 Spiele musste der Mittelfeldspieler wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk, langwierigen Knieproblemen und muskulären Blessuren aussetzen.

"Ich hoffe, dass das jetzt ein Neustart ist", sagt der 28-Jährige am Rande des BVB-Trainingslagers im schweizerischen Bad Ragaz. "Ich hatte eine sehr schwere Saison. Ich war verletzt und konnte nicht viel spielen. Das war für den Kopf schon schwierig. Ich hatte jeden Tag Schmerzen."

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Die Konkurrenz im Dortmunder Mittelfeld ist nach der Winter-Verpflichtung von Emre Can (kam von Juventus Turin) und dem Sommer-Transfer von Teenie-Talent Jude Bellingham (Birmingham) enorm groß.

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Mittelfeld mit Witsel, Dahoud und Brandt

Hinzu kommen Axel Witsel, Mahmoud Dahoud und theoretisch Julian Brandt, der die Position in der Schaltzentrale hin und wieder bekleidete. Für Delaney ist das allerdings kein Problem.

Den Konkurrenzkampf scheut der 1,82 Meter große Zweikämpfer keineswegs. "Die Konkurrenz im Mittelfeld ist super groß bei uns", sagt er.

"Das war aber auch schon in meinem ersten Jahr so. Da hatten wir Shinji (Kagawa, Anm. d. Red.), Nuri (Sahin), Axel (Witsel) und Mo (Dahoud) - ich sehe das so wie immer: Ich habe genug Selbstvertrauen und kann hier eine große Rolle spielen!"

Delaney will Deutscher Meister werden

Zuletzt poppten immer wieder Meldungen auf, wonach Delaney ein Streichkandidat beim BVB sei. Dazu sagte der 43-malige dänische Nationalspieler jetzt: "Es gab und gibt keine Wechselgedanken. Ich weiß nicht, woher diese Infos kamen. Der Verein wollte mich auch nicht verkaufen."

Mit dem BVB hat Delaney, der noch einen bis 2022 laufenden Vertrag hat, Großes vor. Der Ex-Bremer bläst zum Titel-Angriff auf die Bayern: "Unser Ziel ist immer noch, Deutscher Meister zu werden", sagt er auf SPORT1-Nachfrage.

"Klar ist: Je länger wir unsere Mannschaft zusammenhaben, umso größer sind unsere Chancen. Mit Marco (Reus) fehlt uns leider ein wichtiger Spieler, ansonsten sind wir aber komplett. Mit so einer Mannschaft musst du große Ziele haben."

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