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Fans des BVB peitschen ihre Mannschaft voran
Eine volle Südtribüne wird es in der kommenden Saison vermutlich nicht geben © Imago
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München - Die DFL und der DFB engagieren sich ab sofort in der Coronaforschung. Die Verbände unterstützen Studien zu Zuschauern in Stadien mit Millionenbeträgen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wollen sich mit einer siebenstelligen Summe in der Coronaforschung engagieren.

Wie Geschäftsführer Christian Seifert im Anschluss an die außerordentliche Mitgliederversammlung der DFL am Donnerstag mitteilte, engagieren sich die beiden Verbände ab sofort in drei verschiedenen wissenschaftlichen Studien. Alle sollen dazu beitragen, besser zu verstehen, wie Zuschauer mit möglichst geringem Risiko wieder in die Stadien zurückkehren können (Die gesamte Pressekonferenz zum Nachlesen). 

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Die drei Studien unterscheiden sich substanziell voneinander und sollen sich gegenseitig ergänzen. Unter anderem untersucht eine die Ansteckungsmöglichkeiten bei verschiedenen Zuschauerszenarien, eine andere beschäftigt sich mit Möglichkeiten zur Präventionsverbesserung. 

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Die Studien sollen schnellstmöglich anlaufen, bestenfalls bereits mit dem Start der Bundesliga. Über den genauen Inhalt der Studien will die DFL zu einem späteren Zeitpunkt genauer informieren. 

In der 1. und 2. Fußball-Bundesliga wurden zur Beendigung der Spielzeit 2019/2020 insgesamt 28.000 Coronatests durchgeführt, wie Seifert bestätigte. Für die kommende Saison erwartet der 51-Jährige, dass pro Woche ungefähr 3500 Tests zur Durchführung des Spielbetriebs benötigt werden. Hochgerechnet wären dies über 100.000 Coronatests in der gesamten Spielzeit.

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