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Knapp über zweihundert Zuschauer verfolgten im Stadion in Duisburg den Start in die neue Frauenbundesligasaison
Knapp über zweihundert Zuschauer verfolgten im Stadion in Duisburg den Start in die neue Frauenbundesligasaison © Imago
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Armin Laschet, der Ministerpräsident NRWs, kündigt an, dass zum Saisonstart der Bundesliga mehr als 300 Zuschauer in den Stadien erlaubt sein sollen.

In Nordrhein-Westfalen dürfen wohl schon ab der kommenden Woche und damit rechtzeitig zum Bundesliga-Saisonstart mehr als die landesweit bislang erlaubten 300 Zuschauer in die Stadien und Sportarenen.

Das erklärte Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag nach einem digitalen Sportgipfel mit Vertretern verschiedener Sportvereine. "Im Fußballstadion können es auch ein paar Tausend Zuschauer sein", erklärte Laschet.

Die Corona-Schutzverordnung werde "am Dienstag im Landeskabinett beraten und verändert", führte der CDU-Politiker aus. Über den Prozentsatz an zugelassenen Zuschauern würden die örtlichen Gesundheitsämter unter Vorlage von Hygienekonzepten entscheiden, so Laschet.

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In den großen Fußball-Stadien können laut dem 59-Jährigen "die Abstandsregeln leichter eingehalten werden als in kleinen Turnhallen", deshalb werde es die Aufgabe über das Wochenende hinweg sein, "passgenaue Konzepte für alle Sportarten zu finden".

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Auch Konzepte für kleinere Sportarten

Beim Basketball, Eishockey oder Handball bräuchte es noch weitere Verhandlungen mit den anderen Bundesländern, erklärte Laschet: "Da brauchen wir eine Gleichbehandlung. NRW muss ähnliche Regeln haben wie die anderen Länder." Zugleich unterstrich er die Notwendigkeit, dass diese Sportarten wieder vor einer nennenswerten Zuschauerzahl stattfinden.

Zusätzlich sicherte Laschet ein neues Hilfspaket für Sportvereine in Höhe von 15 Millionen Euro zu. Im Frühjahr hatte es ein Corona-Hilfspaket in Höhe von 10 Millionen Euro gegeben. "Unsere Botschaft ist klar: Wir lassen den Breitensport nicht alleine und stehen fest an seiner Seite", sagte Laschet.

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