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Auf der Bank durfte Erik Durm in dieser Saison noch nicht Platz nehmen
Auf der Bank durfte Erik Durm in dieser Saison noch nicht Platz nehmen © Imago
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Frankfurt am Main - 2014 noch Weltmeister - heute nur noch Stammgast auf der Tribüne. Erik Durm ist bei Eintracht Frankfurt am persönlichen Tiefpunkt angekommen.

Der letzte Einsatz von Erik Durm liegt lange zurück, am 23. Mai wurde der Allrounder gegen den FC Bayern München (2:5) zuletzt eingewechselt.

Möglicherweise waren dies die letzten 14 Minuten für den Weltmeister bei den Hessen. Selbst nach der Knieverletzung von Filip Kostic blieb der 28-Jährige gegen die TSG Hoffenheim außen vor, stattdessen stand Rückkehrer Simon Falette überraschend auf dem Spielberichtsbogen.

Hütter setzt nicht mehr auf Durm

Die Abgangsgerüchte der vergangenen Tage hatten keinen Einfluss auf die Entscheidung von Trainer Adi Hütter. "Das hatte weniger mit eventuellen Verhandlungen zu tun", bestätigte der Coach auf Nachfrage von SPORT1. Er erklärte stattdessen: "Wir haben sehr viel Personal auf diesen Positionen. Deshalb war Erik nicht dabei."

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Die Hoffnungen waren andere, als Durm im Sommer 2019 für vier Jahre unterschrieben hat. Er kam als Stammspieler von Huddersfield Town, in seiner Zeit bei Borussia Dortmund war er in 97 Pflichtspielen an 13 Toren beteiligt. Vor sechseinhalb Jahren nahm ihn Bundestrainer Joachim Löw mit nach Brasilien, auch ohne Einsatz ist er Weltmeister.

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Doch ihm geht es inzwischen wie einigen anderen ehemaligen Kollegen. Die Klasse früherer Tage ist nur noch in Ansätzen zu erkennen, der ehemalige Glanz ist abgebröckelt. Benedikt Höwedes und André Schürrle haben ihre Karriere in diesem Sommer beendet, Mario Götze sucht noch immer einen neuen Klub und Kevin Großkreutz flog vor kurzem beim KFC Uerdingen raus.

Findet Durm noch einen neuen Klub?

Wie es bei Durm weitergeht, ist offen. Zuletzt wurde der gebürtige Pirmasenser mit Parma Calcio in Verbindung gebracht, doch dieser Transfer wird nach SPORT1-Informationen aller Voraussicht nach nicht klappen. Ob sich eine andere Option eröffnet, ist ebenfalls fraglich.

Der schwierige Markt inmitten der Coronakrise sorgt auch wenige Stunden vor dem Ende der Transferperiode für Stau, dabei wäre ein Neuanfang bei einem anderen Klub nach insgesamt nur 15 Einsätzen alternativlos. Durm und Eintracht – ein "Weiter so" ergibt für beide Seiten keinen Sinn. 

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