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München - Wegen Corona kann die UEFA viel weniger Geld als geplant an die Klubs ausschütten. Ausgerechnet Champions-League-Sieger FC Bayern wird die größten Verluste haben.

Durch die Corona-Krise brechen im gesamten Fußball-Business Einnahmen weg - auch bei der UEFA ist offenbar ein riesiges Loch entstanden.

Rund 470 Millionen Euro an Einnahmen, die an die Klubs ausgeschüttet werden sollten, fehlen nach Bild-Angaben in diesem Jahr. Die italienische Gazzetta dello Sport berichtet von 458 Millionen, die englische Times nennt gar 566 Millionen als fehlende Summe. Grund sollen ausbleibende Zahlungen von TV-Partnern, unter anderem aus Katar und China, sein.

Offizielle Angaben der UEFA selbst gibt es nicht, der Verband wird erst gegen Ende des Jahres genaue Zahlen mitteilen.

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Nach SPORT1-Informationen bewegen sich die Verluste aber in etwa im genannten Rahmen.

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Klar ist, dass auf die Klubs Einschnitte in Sachen Prämien zukommen werden - in Deutschland dürfte es dann Champions-League-Sieger FC Bayern München am härtesten treffen.

Der Klub, der sich wie die UEFA auf SPORT1-Nachfrage nicht äußern wollte, bekommt als Gewinner der Königsklasse die größte Prämie. Durch das Corona-Defizit soll diese jetzt aber rund fünf Millionen weniger betragen, als ursprünglich erwartet.

Halbfinalist RB Leipzig entgehen nach Bild-Informationen rund 2,5 Millionen.

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