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Jürgen Klinsmann wurde am 8. November in den Aufsichtsrat der Hertha berufen, am 27. November zum Trainer ernannt
Jürgen Klinsmann wurde am 8. November in den Aufsichtsrat der Hertha berufen, am 27. November zum Trainer ernannt © Imago
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München - Jürgen Klinsmann hielt sich bei Hertha BSC laut Werner Gegenbauer nicht an eine Zusage über die Machtfülle. Persönlich habe sich dieser nicht entschuldigt.

Der Versuch mit Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC schlug gehörig fehl.

Präsident Werner Gegenbauer erklärte im kicker nun, der Verein habe sich zwar nicht vom Namen Klinsmann blenden lassen, sondern "eher von der Zusage […], dass er sich auf eine bestimmte, im Vertragsverhältnis klar definierte Aufgabe beschränkt".

Klinsmann soll einverstanden gewesen sein, in seiner Zeit als Trainer nur für die Mannschaft verantwortlich zu sein.

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"Dass er dann meinte, dieses Verantwortlich-Sein auf alles ausdehnen zu müssen, was sich bei Hertha bewegt, war nicht in Ordnung", erklärte Gegenbauer.

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Klinsmann hatte nach etwas mehr als zwei Monaten als Trainer einen geräuschvollen Abgang hingelegt und in einem an die Öffentlichkeit gelangten Tagebuch von einer "Lügenkultur" und dem "Fehlen einer Leistungskultur" bei der Hertha geschrieben.

Der Klub wies die Vorwürfe zurück, hielt sich sonst aber weitestgehend mit Kontern zurück.

"Wenn sich einer mit seinem Abgang derart selber beschädigt, muss man nicht noch draufhauen", meinte Gegenbauer, der noch keine Entschuldigung von Klinsmann erhalten hat.

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