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Matteo Guendouzi spielt für die französische U21-Nationalmannschaft
Matteo Guendouzi spielt für die französische U21-Nationalmannschaft © Imago
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Hertha BSC kann vorerst nicht auf Neuzugang Matteo Guendouzi setzen. Der Franzose muss sich nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne begeben.

Hertha BSC hat nach der Länderspielpause einen Coronafall zu beklagen. Neuzugang Matteo Guendouzi ist nach der Rückkehr von der französischen U21-Nationalmannschaft positiv auf COVID-19 getestet worden.

Guendouzi, der für ein Jahr vom FC Arsenal ausgeliehen ist und die Berliner Mittelfeldprobleme lösen soll, ist symptomfrei, muss aber bis zum Ablauf der zehntägigen Quarantäne isoliert bleiben. Trainer Bruno Labbadia sprach von einem "Worst Case".

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Weitere Maßnahmen seien laut Klub nicht nötig, da Guendouzi bisher keinen Kontakt mit der Mannschaft oder anderen Mitarbeitern um das Team herum gehabt habe. Der 21-Jährige war am späten Dienstagnachmittag erstmals getestet worden.

Das für Mittwoch geplante individuelle Training entfiel, da das Testergebnis erst am späten Nachmittag vorlag. Der positive Befund wurde durch einen zweiten Test bestätigt.

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Guendouzi war für Frankreichs U21 in den Spielen gegen Liechtenstein (5:0) und die Slowakei (1:0) als Kapitän im Einsatz. 

Preetz stellt Abstellungsperiode in Frage

Geschäftsführer Michael Preetz blickt der kommenden Länderspielpause im November angesichts steigender Coronazahlen und des Falls Guendouzi mit Skepsis entgegen. "Am Ende ist es so, dass die Vereine die Zeche bezahlen müssen für all das, was hier passiert", sagte Preetz am Donnerstag: "Es wird nochmal über den Sinn der Abstellungsperiode im November diskutiert werden."

Man wisse, sagte Preetz, dass sich an jedem Standort maximal bemüht werde, die Hygienevorschriften einzuhalten. "Natürlich ist das Reisen und Aufeinandertreffen mit Menschen, die auch noch aus unterschiedlichen Richtungen kommen, zusätzlich riskant. Insofern wird die nächste Länderspielpause sicherlich kritisch beäugt", sagte er.

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