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Alexander Sörloth (r.) bleibt weiter ohne Treffer für Leipzig
Alexander Sörloth (r.) bleibt weiter ohne Treffer für Leipzig © Imago
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Leipzig - RB Leipzig nutzt den Patzer von Borussia Dortmund aus und rückt auf Rang zwei vor. Bei Bielefeld beendet aber der Kapitän seine Torlos-Serie.

RB Leipzig hat in der Fußball-Bundesliga zu Hause seine weiße Weste behalten und liegt im Spitzenkampf weiter gut im Rennen. Die Elf von Trainer Julian Nagelsmann setzte sich gegen Arminia Bielefeld ohne Glanz, aber am Ende verdient mit 2:1 (1:0) durch und feierte im fünften Heimspiel den fünften Sieg (Spielplan der Bundesliga).

Der Spanier Angelino mit seinem vierten Saisontor (29.) und Christopher Nkunku (47.) erzielten die Tore für RB. Fabian Klos (75.) verkürzte zum 1:2. Leipzigs Stürmer Alexander Sörloth (73.) vergab einen Foulelfmeter. "Wir waren in der ersten Hälfte schon nachlässig, etwas zu kopflos und zu wild. Da müssen wir uns noch etwas mehr an den Plan halten", kritisierte Leipzigs Kapitän Willi Orban dennoch (Tabelle der Bundesliga).

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Bei Aufsteiger Bielefeld werden die Sorgen immer größer. Die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus zeigte durchaus eine ansprechende Leistung, kassierte aber die siebte Niederlage in Folge und rutschte in der Tabelle tiefer in den Abstiegsstrudel (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

Bielefelds Klos durchbricht Negativserie

"Die Leistung stimmt mich positiv. Im vergleich zu den letzten Spielen war es auf jeden Fall eins Schritt nach vorne. Offensiv war es deutlich besser. Am Ende ist es ärgerlich, dass wir keinen Punkt holen", haderte Bielefelds Kapitän Fabian Klos. "Wir dürfen uns jetzt aber nicht verrückt machen lassen." 

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Immerhin für den Stürmer gab es eine positive Nachricht. Er traf in seinem neunten Bundesliga-Spiel zum ersten mal und überwand seine Negativserie. "Ich habe das Toreschießen wohl doch nicht verlernt", sagte er schmunzelnd. "Ich kann mich aber nicht richtig darüber freuen, dass ich getroffen habe. "

Nagelsmann rotiert bei Leipzig

Nagelsmann rotierte kräftig durch, der Coach änderte die Startelf im Vergleich zum 0:1 bei Paris St. Germain gleich auf sechs Positionen. So kam der erst 18 Jahre Lazar Samardzic im Mittelfeld zum Einsatz. Der Ex-Herthaner fügte sich gut ein und bereitete das 1:0 sehenswert vor, im Zweikampf war der U20-Nationalspieler aber einige Male nicht abgezockt genug.

Bielefeld zeigte sich nach dem 1:2 bei Bayer Leverkusen ohne eigenen Torschuss deutlich verbessert, war viel aktiver und bereitete RB mit seiner Kompaktheit einige Probleme. In der Offensive fehlte den Ostwestfalen jedoch etwas die Durchschlagskraft. Der Japaner Ritsu Doan, großer Unruheherd, vergab zwei gute Torchancen (8./45.). "In der ersten Halbzeit müssen wir schon ein Tor machen. Es würde uns sehr gut tun mal in Führung zu gehen", meinte Klos. 

Mehr und mehr fand die neue Leipziger Formation aber zusammen und wurde vor allem über die linke Seite mit Angelino immer gefährlicher. Samardzic setzte den kleinen Spanier nach einer halben Stunde mit einem gefühlvollen Pass in die Tiefe in Szene, und der Flügelspieler vollstreckte abgeklärt zum 1:0.

Joker Nkunku trifft sofort

Nach dem Wechsel brachte sich Bielefeld selbst weiter ins Hintertreffen. Beim Versuch, trotz den hohen Pressings der Leipziger hinten heraus mit spielerischen Mitteln zu agieren, war ein Rückpass von Amos Pieper auf Keeper Stefan Ortega zu ungenau. Der aufmerksame Dani Olmo sprintete dazwischen und legte für den eingewechselten Nkunku auf, und der Franzose erhöhte mit einem satten Schuss auf 2:0.

Der Torschütze stand nicht einmal eine Minute bei seinem Treffer auf dem Platz.

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Mit zunehmender Spielzeit wechselte Nagelsmann kräftig durch und brachte Leistungsträger wie Marcel Sabitzer und Emil Forsberg. Für die endgültige Entscheidung hätte allerdings Stürmer Sörloth sorgen müssen. Der Norweger wurde im Strafstoß von Pieper von den Beinen geholt und trat selbst zum fälligen Elfmeter an. Allerdings war Keeper Ortega zur Stelle.

Der Neuzugang wartet damit weiterhin auf sein erstes Erfolgserlebnis im Trikot der Sachsen. 

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Fast im Gegenzug war dann Bielefeld nochmal am Zug und machte es wieder spannend. Klos verkürzte mit seinem ersten Bundesliga-Tor auf 1:2, Bielefeld hoffte nun wieder. 

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