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München - Jerome Boateng reagiert mit Verwunderung auf Berichte über sein angeblich beschlossenes Aus bei Bayern München. So ganz will er die Entscheidung nicht akzeptieren.

Der frühere Nationalspieler Jérôme Boateng (32) hat mit Verwunderung auf Berichte über seinen angeblich beschlossenen Abschied beim Fußball-Rekordmeister Bayern München reagiert. "Auf mich ist keiner zugekommen, mit mir hat keiner gesprochen, ich wusste nichts davon, ich war überrascht", sagte der Abwehrspieler der Süddeutschen Zeitung.

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Er spüre vielmehr "Wertschätzung vom Trainer und in der Mannschaft, den Rest wird man sehen", führte der Weltmeister von 2014 aus.

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SPORT1 hatte am Donnerstag berichtet, dass die Berichte für Boatengs Management völlig unerwartet kam.

Sport Bild hatte am Donnerstag berichtet, dass der Triple-Gewinner den auslaufenden Vertrag von Boateng nicht verlängern wolle und stattdessen weiter an einer Verpflichtung des französischen Nationalspielers Dayot Upamecano (22) von RB Leipzig interessiert sei.

Zuletzt hatte Boatengs Berater Damir Smoljan bei SPORT1 noch über einen längerfristigen Verbleib seines Klienten in München gesprochen und Gesprächsbereitschaft signalisiert.

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Manager eigentlich "offen für Vertragsgespräche"

"Wir sind offen für Vertragsgespräche", hatte Smoljan vor gut einer Woche nach Boatengs Top-Leistung beim 6:2 gegen den FC Salzburg betont: "Die Zukunft ist spannend. Wir freuen uns, wenn wir die Gespräche mit Bayern führen. Jérôme fühlt sich unglaublich wohl hier. Die Mannschaft ist unglaublich fokussiert und professionell. All das passt zu Jérôme."

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Hinzukommt, dass diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt sehr verfrüht wirkt. Boateng liefert seit Monaten Top-Leistungen ab. Hansi Flick schätzt den Routinier und dessen professionelle Einstellung und setzt auf ihn. Zudem droht mit Alaba der Abgang eines weiteren Innenverteidigers.

Boateng war 2011 von Manchester City nach München gewechselt, seither wurde er mit den Bayern acht Mal Deutscher Meister, fünf Mal Pokalsieger und gewann zwei Mal die Champions League.

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