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Beim FC Schalke 04 geht es drunter und drüber. Nach einem Vorfall während des Spiels gegen den VfL Wolfsburg zieht der Verein Konsequenzen.

Auf Schalke brodelt es gewaltig! Das 0:2 gegen Wolfsburg war das 24. Spiel in Folge ohne Sieg.

Vor dem Trainings-Zoff am Sonntag zwischen Co-Trainer Naldo und Routinier Vedad Ibisevic hatte es auch am Tag zuvor schon geknallt.

Und das hatte nun Konsequenzen. Denn am Dienstag suspendierte der Klub vorerst die Spieler Amine Harit und Nabil Bentaleb. Den beiden Mittelfeldakteuren wurde ein Trainer zugeteilt, der sie im Training abseits der Mannschaft fit halten soll. In zehn bis zwölf Tagen wollen der Klub und die Spieler noch einmal zusammenkommen und besprechen, ob der Denkzettel den gewünschten Effekt hatte.

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Während Bentaleb von der Entscheidung nach SPORT1-Informationen völlig unvorbereitet getroffen wurde, hatte Harit gemeinsam mit Abwehrmann Benjamin Stambouli schon am Wochenende im Fokus gestanden.

Kabinen-Eklat um Stambouli bei Schalke

Gegen Wolfsburg zeigten Harit und Stambouli ganz schwache Leistungen. Das Duo bekam von Trainer Manuel Baum mit frühen Auswechslungen die Quittung. Harit musste zur 38. Minute raus, Stambouli zur Halbzeit. Bentaleb wurde in der 77. Minute eingewechselt.

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In der Halbzeitpause des Wolfsburg-Spiels (da stand es schon 0:2) kam es in der Kabine zum Zoff. Wie SPORT1 erfuhr, sollen sich Harit und Stambouli zu Respektlosigkeiten hinreißen lassen haben. Am Dienstag mussten sich die Stars vor Sportchef Jochen Schneider und Trainer Manuel Baum erklären. Stambouli kam anschließend ungeschoren davon.

"Wir haben mit Benji gesprochen, es ist alles ausgeräumt. Das Thema wurde viel größer gemacht, als es ist. Benji gibt jeden Tag alles für unseren Verein", wurde Sportvorstand Jochen Schneider in einer Pressemitteilung des Klubs zitiert.

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Was war passiert? Als Stambouli vom Trainer erfuhr, dass er zur zweiten Halbzeit nicht mehr spielt, sollen dem 30-jährigen Führungsspieler die Sicherungen durchgebrannt sein. Wutentbrannt soll er die Umkleidekabine verlassen haben.

"Benji hat enttäuscht auf seine Auswechslung in der Halbzeit reagiert - ja", räumte Schneider ein. "Aber er hat sich nach Wiederanpfiff der Partie auf die Tribüne gesetzt und unsere Mannschaft unterstützt."

Stambouli gilt auf Schalke als absoluter Führungsspieler und für die Fans als Identifikationsfigur. Im Sommer verlängerte der Pott-Klub den Vertrag mit dem Franzosen bis 2023.

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