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München - Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl missfällt das Auftreten des neuen BVB-Trainers. Die Retourkutsche für diese Kritik folgt prompt - von Geschäftsführer Watzke.

Edin Terzic ist gerade einmal eine Woche Cheftrainer von Borussia Dortmund – da weht ihm schon ein scharfer Wind entgegen.

Nach der 1:2-Niederlage vom Freitag bei Union Berlin musste sich der 38-Jährige harte Kritik von Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl anhören.

"In seinen Worten steckt nicht viel drin. Das ist so, als würde ich sagen, morgen geht die Sonne weiter. Seine Analyse ist nicht greifbar", bemängelte Scholl in der Bild.

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Darüber hinaus gehöre Terzics Vokabular zu der Trainersprache, die er nicht mehr hören könne. "Ich sollte früher auch von 'Box' statt von einem Strafraum sprechen. Oder von einer diametral abkippenden Doppelsechs. Ich habe mich geweigert", sagte Scholl.

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Die Reaktion aus Dortmund kam prompt und von höchster Stelle. "Wenn Mehmet Scholl sich offensichtlich für den besten Analytiker hält, stellt sich mir die Frage, warum das noch kein Verein gesehen hat", sagte Hans-Joachim Watzke in der Bild.

Der Geschäftsführer des BVB spielt damit darauf an, dass Scholl als Trainer noch nicht die großen Erfolge vorzuweisen hat. Der 50-Jährige war bislang lediglich in zwei kurzen Episoden Trainer der zweiten Mannschaft beim FC Bayern.

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