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Schalke 04 muss ohne Geld von Ex-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies auskommen. Teile des Aufsichtsrates stimmten dagegen. Tönnies zog daraus die Konsequenz.

Der finanziell schwer angeschlagene Bundesligist Schalke 04 verzichtet auf ein Hilfsangebot seines ehemaligen Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies.

SPORT1 kann übereinstimmende Medienberichte der Ruhr-Nachrichten und des TV-Senders Sky bestätigen, dass Teile des Aufsichtsrates am Mittwoch dagegen gestimmt haben.

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Der Fleischfabrikant hatte finanzielle Hilfe angeboten, um den abstiegsbedrohten Klub bei der dringend notwendigen Kaderverstärkung zu unterstützen. Dabei hat er die Bedingung gestellt, dass Vorstand und Aufsichtsrat geschlossen dafür stimmen sollten. Es habe eine "überwältigende Mehrheit" gegeben, das Angebot anzunehmen, sagte ein Aufsichtsratsmitglied SPORT1. Lediglich zwei Aufsichtsräte stimmten dagegen.

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Tönnies habe die Forderung nach einem klaren Bekenntnis zu seiner Person daraufhin nicht als erfüllt angesehen und am Mittwochabend sein Angebot zurückgezogen.

Tönnies legte Ämter nach 25 Jahren nieder

Tönnies hatte seine Vereinsämter im Sommer nach 25 Jahren niedergelegt. Vorausgegangen war eine interne Drei-Monats-Sperre nach Beschluss des Ehrenrats aufgrund einer rassistischen Äußerung. (Die Tabelle der Bundesliga)

Die Schalker drücken Verbindlichkeiten in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro. Zudem hat der Klub eine Bürgschaft des Landes NRW erhalten.

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Mit Material des Sportinformationsdienstes (sid)

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