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Gute Nachrichten für Schalke 04: Mit zwei Sponsoren verlängern die Knappen, die Deals spülen sogar eine "Soforthilfe" in die Kassen.

Gute Nachrichten vom stark abstiegsbedrohten FC Schalke 04: Die Knappen dürfen sich zumindest über einen finanziellen Erfolg freuen. 

Wie S04 am Dienstag mitteilte, wurden die Sponsorenverträge mit Personaldienstleister Stölting und Fleischwarenfabrikant Böklunder, einer Tochterfirma (Zur-Mühlen-Gruppe) des einstigen Schalke-Bosses Clemens Tönnies, langfristig verlängert.

Die Zusammenarbeit mit Stölting wurde bis zum 30.6.2029 sogar ausgedehnt, Böklunder verlängerte zu gleichbleibenden Konditionen um drei weitere Jahre bis zum 30.6.2024. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

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Doch damit nicht genug: Mit beiden Unternehmen wurden sofortige Sonderzahlungen vereinbart, wie Alexander Jobst, der Schalker Vorstand Marketing, Vertrieb und Organisation, betonte.

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"Das ist ein starkes Zeichen für den FC Schalke 04. Besonders wichtig ist mir dabei zu betonen, dass die Vereinbarung mit Böklunder an keinerlei Bedingungen oder zusätzliche Verpflichtungen geknüpft ist", sagte Jobst. "Wir müssen alle Kräfte bündeln - die Loyalität und das Vertrauen unserer Sponsoren und Partner in eine erfolgreichere Zukunft ist herausragend."  

Alleine bei Stölting ergibt sich nach Informationen der WAZ eine "Soforthilfe" für die angeschlagenen Königsblauen von drei Millionen Euro. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse der Bundesliga)

Die Verträge gelten demnach auch für die 2. Bundesliga.

Zuletzt hatte der kicker berichtet, dass der Schalker Vertrag mit Hauptsponsor Gazprom bei einem Abstieg ende, beide Parteien sich aber "innerhalb von 20 Werktagen" auf eine Fortführung einigen könnten.

Was passiert mit Gazprom?

Gazprom zahlt eine Basissumme von 20 Millionen Euro pro Jahr.

Zuletzt hatte der Schalker Aufsichtsrat einem Hilfsangebot von Tönnies in Form einer Finanzspritze nicht mit der vom Unternehmer geforderten Einstimmigkeit zugestimmt. 

Tönnies hatte seine Vereinsämter im Sommer nach 25 Jahren niedergelegt. Vorausgegangen war eine interne Drei-Monats-Sperre nach Beschluss des Ehrenrats aufgrund einer rassistischen Äußerung.

Die Schalker drücken Verbindlichkeiten in Höhe von 240 Millionen Euro. Zudem hat der Klub eine Bürgschaft des Landes NRW erhalten.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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