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Hat den Rückhalt der Fans verloren: Thomas Hitzlsperger
Hat den Rückhalt der Fans verloren: Thomas Hitzlsperger © Imago
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Thomas Hitzlsperger entschuldigt sich für seine öffentliche Attacke auf VfB-Präsident Claus Vogt. Doch die Fans fordern weitere Schritte vom Sportvorstand.

Thomas Hitzlsperger hat sich in einer persönlichen Erklärung für seine Attacke auf Claus Vogt entschuldigt. 

Der Sportvorstand des VfB Stuttgart bat in einem vom Verein veröffentlichten Statement um Verzeihung, nachdem er den Präsidenten des Klubs zuvor mit einem offenen Brief attackiert hatte. 

"Liebe VfB-Mitglieder, liebe Fans, es tut mir aufrichtig leid, dass ich in meinem offenen Brief gegenüber Claus Vogt Worte gewählt habe, die nicht angemessen waren und ihn persönlich getroffen haben", schrieb Hitzlsperger. Der ehemalige Profi habe lediglich seine "Motive für die Kandidatur" als Präsident darlegen wollen. 

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"Dabei habe ich unterschätzt, welche Wucht dieser offene Brief besitzt und wie stark ich Claus Vogt damit persönlich angehe", gestand der 38-Jährige: "Es liegt mir fern, ihn als Person zu verletzen. Ich habe mich im Ton vergriffen. Deshalb möchte ich hiermit, wie bereits am Montagabend in einer Aufsichtsratssitzung angekündigt, bei Claus Vogt um Entschuldigung bitten."

Fans bleiben weiter auf Vogts Seite

Auch wenn es Differenzen in der Sache gebe, wolle man respektvoll miteinander umgehen. Einen Rückzug seiner Kandidatur für Vogts Präsidentenamt kündigte er allerdings nicht an. Sehr zum Ärger etlicher Fans, die auf Twitter klar machten, dass ihnen die Entschuldigung nicht weit genug geht.

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"Genügt mir nicht, das ist bestenfalls dazu geeignet, minimal die Wellen zu glätten. Abseits der persönlichen Ebene ist der Schaden nach wie vor immens. Ich bin auch etwas irritiert darüber, dass nun plötzlich eine offizielle Plattform des Vereins genutzt wird", schrieb zum Beispiel ein User unter den Post des VfB. Seinen offenen Brief hatte Hitzlsperger über seinen eigenen Twitter-Account verbreitet. 

"Solange er die Kandidatur nicht zurückzieht, will ich von ihm eigentlich nichts hören", schrieb ein anderer Fan. Kommentare wie "Guter Anfang. Jetzt aber noch die Kandidatur zurückziehen, bitte", fanden sich ebenfalls häufig. Zuvor hatten sich die organisierten Fans der Stuttgarter bereits mit Vogt solidarisiert - und sich damit klar gegen ihren Sportvorstand gestellt

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