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Bruno Hübner verlässt die Eintracht
Bruno Hübner verlässt die Eintracht © Imago
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Bruno Hübner verlässt Eintracht Frankfurt. Der Sportdirektor erlebte mit dem Klub aus Hessen einen rasanten Aufstieg.

Bruno Hübner verlässt Eintracht Frankfurt am Saisonende. 

Dies gab der Bundesligist am Mittwoch bekannt. Der Vertrag des 60 Jahre alten Sportdirektors läuft im Sommer aus. 

"Als ich 2011 aus Duisburg zur Eintracht gekommen bin, habe ich mich sehr auf diese Aufgabe gefreut", erklärte Hübner zu der Entscheidung: "Als Hesse, der in einem totalen Eintracht-Umfeld lebt, ist das schon etwas Besonderes. Die vergangenen Jahre waren geprägt von einem erfolgreichen Miteinander und einer starken Weiterentwicklung von Eintracht Frankfurt." 

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Hübner hatte im Sommer 2011 in der 2. Bundesliga bei der Eintracht seinen Job aufgenommen und den Klub zum sofortigen Wiederaufstieg geführt. Außerdem erreichte die Eintracht in seiner Amtszeit drei Mal die Europa League und gewann den DFB-Pokal. 

Abschied hatte sich abgezeichnet

"Es macht mich stolz, dass ich hier ein Teil sein durfte. Vor allem die fantastischen Fans und die tolle Atmosphäre werden mir immer in Erinnerung bleiben. In jeder Phase konnten wir uns auf sie verlassen", erklärte Hübner. Der Entschluss zu einem baldigen Abschied sei schon vor seiner letzten Vertragsverlängerung im Sommer 2018 gereift. 

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"Damals hatte ich mit Fredi Bobic über die Zukunft gesprochen und wir hatten uns bewusst auf diese Vertragslaufzeit verständigt. Mit 60 Jahren wollte ich etwas kürzertreten", so Hübner. "Für den Klub ist sicher eine Veränderung auf dieser Position nach so langer Zeit sinnvoll. In den vergangenen Monaten hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass dies für beide Seiten die beste und richtige Lösung ist." 

Sportvorstand Fredi Bobic würdigte die Leistungen des scheidenden Sportdirektors so: "Bruno Hübner hat die Eintracht im vergangenen Jahrzehnt mit seiner Arbeit geprägt. Seine Trainerverpflichtungen waren maßgeblich dafür. Er hat nicht nur 2011 mit Armin Veh die richtige Wahl getroffen, sondern im Abstiegskampf 2016 auf Niko Kovac gesetzt und mit dieser, damals mutigen, Entscheidung goldrichtig gelegen." 

Man habe sich schon vor zwei Jahren darauf geeinigt, sich perspektivisch auf Hübners Position neu orientieren zu wollen: "Bruno wird der Eintracht auch in der Zukunft freundschaftlich verbunden bleiben und ist immer ein gern gesehener Gast." 

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