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Hansi Flick hatte gegen die Eintracht Redebedarf mit den Schiedsrichtern
Hansi Flick hatte gegen die Eintracht Redebedarf mit den Schiedsrichtern © Imago
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Frankfurt am Main - Bayern-Trainer Hansi Flick hat gegen die Eintracht in der Halbzeit Redebarf. Sein erster Weg führt ihn in Richtung Schiedsrichter-Gespann.

Selten hat Hansi Flick am Schiedsrichter-Gespann etwas auszusetzen. Bei der 1:2-Niederlage in Frankfurt hatte der Bayern-Trainer jedoch gehörig Gesprächsbedarf - und das bereits unmittelbar nach dem Pausenpfiff.

Während seine Spieler nach einer Katastrophen-Leistung und einem 0:2 im Rücken mit hängenden Köpfen in die Kabine verschwanden, ging Flick erstmal schnurstracks zum Schiedsrichtergespann um Sascha Stegemann aus Niederkassel, um es noch am Mittelpunkt zu Rede zu stellen.

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Offenbar hatte Flick einige Fragen. 

"Der Anlass war, dass bei Kingsley Coman die ein oder andere Situation war. Wenn du den Ball hast und du bist im Tempo, legst den Ball vorbei und wirst mit beiden Händen gestoßen dann ist es für mich ein Foul. Das war das, was ich gesagt habe. Mehr nicht", erklärte Flick nach der Partie bei Sky.

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Keine spielentscheidende Szene, aber Flick machte sie sauer! Zwei Minuten redete er auf Stegemann ein. Dabei waren die Schiedsrichter für die Bayern bis dato das geringste Problem. Umso mehr stark aufspielende Frankfurt gegen defensiv schwache Bayern.

Nach 45 Minuten lagen die Münchner daher völlig verdient mit 0:2 hinten.

Bayern-Trainer Flick kassiert Gelbe Karte

Zwar gelang Robert Lewandowski in der 53. Minute nach starker Vorarbeit von Leroy Sané der Anschlusstreffer, Flick Frust ging aber so weit, dass er sich in der 60. Minute von Stegemann seine erste Gelbe Karte als Trainer einfing.

Lewandowski berührte Frankfurts Tuta an der Seitenlinie, die Münchner hätten einen Einwurf bekommen müssen, aber Stegemann entschied auf Foulspiel. Flick tobte und kassierte eine Verwarnung.

"Da habe ich glaube ich die Hand ein bisschen zu weit oben gehabt, deswegen hat er mir Gelb gegeben", meinte Flick nach Abpfiff. 

Nach Abpfiff blickte Flick noch einmal zum Vierten Offiziellen und zeigte auf seine Uhr, gemäß der aus seiner Sicht wohl zur kurzen Nachspielzeit, dann gab er ihm aber freundlich die Hand.

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