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München - Oliver Kahn wird bereits vor seiner offiziellen Amtsübernahme entscheidend beim FC Bayern eingebunden. Er nimmt sich einen Rummenigge-Rat zu Herzen.

Oliver Kahn wird Karl-Heinz Rummenigge offiziell mit dem Jahresbeginn 2022 als Vorstandsvorsitzenden beim FC Bayern ablösen.

Der Machtwechsel wird aber schon früher eingeläutet. "Ich werde Oliver Kahn ab der Saison 2021/22, also ab dem Sommer, Verantwortungsbereiche übergeben", sagte Rummenigge der Sport Bild.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 hatte der Bayern-Boss Kahn gelobt: "Ich glaube, dass er prädestiniert für diesen Posten ist. Er war ein großer Spieler, hat das nötige Know How und hat sich auch in seiner zweiten Karriere das nötige Wissen angeeignet."

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Oliver Kahn bei Goretzka entscheidend?

Kahn saß bereits bei den Vertragsverlängerungen mit Manuel Neuer und Thomas Müller mit am Tisch. Eine größere Rolle soll er laut des Berichts in den anstehenden Gesprächen mit Leon Goretzka einnehmen.

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Der deutsche Nationalspieler ist noch bis 2022 an den Rekordmeister gebunden. Geht es nach Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge, bliebt der 25-Jährige noch deutlich länger in München

"2020 hat er einen sehr großen Sprung gemacht, um das zu werden, was wir beim FC Bayern einen Schlüsselspieler nennen", sagte Rummenigge im Interview mit SPORT1 über den Ex-Schalker. Zusammen mit seinem Mitspieler Joshua Kimmich bilde Goretzka eines der besten Mittelfeld-Tandems, das er kenne: "Nicht nur national, auch international."

Kahn hört auf Rat von Bayern-Boss

Kahn arbeitet gemeinsam mit Rummenigge daran, sein bestehendes Netzwerk auszubauen. So traf er sich wohl mit einflussreichen FIFA-Funktionären und ECA-Boss Andrea Agnelli.

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Diesen Rat hatte Rummenigge Kahn auch im CHECK24 Doppelpass gegeben.

"In meiner Anfangszeit habe ich das Amt als Außenminister gesehen. Ich bin in der ganzen Welt rumgereist und habe ein Netzwerk aufgebaut. Ich kann heute überall anrufen und nach Hilfe fragen", meinte Rummenigge im Dezember: "Ein gutes Netzwerk ist elementar wichtig in dieser Fußballwelt. Natürlich ist das viel Arbeit und bedeutet, viel unterwegs zu sein. Das ist während Corona nicht leicht, aber möglich."

Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Kahn hat "klare Vorstellung"

Kahn betont: "Der Übergang läuft, ich bin in alle Themen und Prozesse eingebunden. Die Zeit des 'He­ranführens' ist vorbei. Ich war vorher zehn Jahre selbst als Unternehmer tätig, hatte zudem nun ein Jahr Zeit, den FC Bayern, wie er heute funktioniert, zu verstehen."

Er kenne "alle Bereiche, kenne die Anforderungen und habe eine klare Vorstellung, wie man den Verein in die Zukunft führt."

Rummenigge will sich zurückhalten

Nach seinem Amtsende will sich Rummenigge im Gegensatz zu Uli Hoeneß, von dessen Expertenjob bei RTL er aus den Medien erfahren haben soll, zurückhalten.

"Ich werde dem FC Bayern auch nach dem 31.12.2021 immer verbunden bleiben, werde den Verantwortlichen aber keine großen Ratschläge von außen erteilen, wenn ich nicht gefragt werde", sagte der 65-Jährige.

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