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Schon vor dem Derby gegen Borussia Dortmund sorgt eine Gruppe von Ultras für einen unschönen Zwischenfall beim FC Schalke. Jochen Schneider kann deeskalieren.

Beim FC Schalke ging es nicht nur nach der ebenso deutlichen wie bitteren Derby-Niederlage gegen Borussia Dortmund rund. 

Schon vor dem Spiel gab es einen Zwischenfall mit mehreren Ultras, die die vor dem Abstieg kaum noch zu rettende Mannschaft der Königsblauen zur Rede stellen wollten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, verschafften sich gegen 15 Uhr rund 25 vermeintliche Schalke-Fans Zugang zum Heiner's Parkhotel, wo das Team untergebracht war. 

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Weil die von Schalke engagierten Sicherheitskräfte die offenbar gewaltbereiten Ultras nicht stoppen konnten, drang die Gruppe sogar bis in den Besprechungsraum der Mannschaft vor. Da die Spieler aber auf ihren Zimmern weilten, trafen sie dort lediglich Sportvorstand Jochen Schneider und Teammanger Sascha Riether an. 

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"Natürlich ist so ein Vorfall in der Spielvorbereitung nicht förderlich. Wir haben die Situation aber schnell deeskaliert und in Gesprächen gelöst", erklärte Schneider am Tag nach dem mit 0:4 verlorenen Derby. Die Ultra-Bande habe sich zunächst überreden lassen, das Gelände wieder zu verlassen, ehe es im Außenbereich noch zu einem Austausch mit Kapitän Sead Kolasinac und Ralf Fährmann kam. 

Die Polizei wurde zunächst nicht verständigt. Am Abend waren dann aber dennoch etliche Beamte rund um das Stadion im Einsatz, als sich fast 300 Ultras und Fans aufmachten, um das Stadion zu stürmen. Auch hier endete die nicht nur in Coronazeiten bedenkliche Aktion ohne schlimmere Vorfälle. 

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