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Bayer Leverkusen kann sich gegen Mainz nicht behaupten
Bayer Leverkusen kann sich gegen Mainz nicht behaupten © AFP/POOL/SID/FEDERICO GAMBARINI
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Bayer Leverkusen hat in der Pflichtaufgabe gepatzt und gab beim 2:2 gegen den FSV Mainz 05 den zweiten Heimsieg in Folge noch aus Hand.

Bayer Leverkusen hat in der Pflichtaufgabe gepatzt: Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz gab beim 2:2 (1:0) gegen den beherzt kämpfenden FSV Mainz 05 den zweiten Heimsieg in Folge nach einer 2:0-Führung noch aus Hand und verlor wichtige Punkte im Kampf um einen Champions-League-Platz. Kevin Stöger (90.+2) erzielte den späten Ausgleich für die Mainzer. 

Leverkusens Top-Torjäger Lucas Alario (14.) und Patrik Schick (84.) hatten zuvor für das 2:0 gesorgt. Robert Glatzel (89.) traf zum Anschlusstor für die Rheinhessen. Mainz steckt mit 14 Zählern als 17. weiter mittendrin im Tabellenkeller.

Nicht wie erwartet zu Gast in der bitterkalten BayArena war Bundestrainer Joachim Löw. Eine Autopanne hatte Löw auf dem Weg von Freiburg nach Leverkusen gestoppt. Auf der Autobahn A5 bei Karlsruhe war der 61-Jährige mit seinem DFB-Dienstwagen liegen geblieben.

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Gegen erwartet tiefstehende Mainzer tat sich Leverkusen in der Anfangsphase schwer und fand erstmal keine Lücken im 5-3-2-System der Gäste. Erst ein erneuter Glanzmoment des formstarken Moussa Diaby, der bereits vergangene Woche gegen den VfB Stuttgart drei Tore aufgelegt hatte, hauchte Bayer offensiv Leben ein. Der Franzose spielte Mainz-Neuzugang Danny da Costa tunnelte auf den linken Außenbahn und bereitete Alarios Führungstreffer mit einem schönen Querpass vor.

Vom frühen Gegentor zeigte sich Mainz jedoch zunächst alles andere als beeindruckt: Karim Onisiwo (16.) traf freistehend per Kopf den Pfosten, Kapitän Danny Latza schoss aus der Distanz drüber (20.). 

Bei Bayer lief fast jeder Angriff über die linke Seite, die Diaby gewohnt quirlig beackerte. Mainz-Keeper Robin Zentner wurde durch Leon Bailey (22.) und Kerem Demirbay (30.) gefordert - gegen Diaby, der knapp verzog, hätte Zentner keine Chance gehabt (31.).

Auch in der Folge spielte nur Bayer. Aus der Doppelchance von Bailey, der an die Latte köpfte, und Demirbay, dessen Kopfball Moussa Niakhate vor der Linie klärte, hätte bereits die Vorentscheidung resultieren müssen.

In der Halbzeit musste Bosz reagieren und wechselte Niklas Lomb für Stammtorhüter Lukas Hradecky ein, der Probleme an der Ferse hatte. Lomb musste beim Schuss von Onisiwo direkt eingreifen (53.). Bei zwei Riesenchancen von Leandro Barreiro (55./56.) hatte der 27-Jährige Glück, dass Barreiro verfehlte.

Mainz kämpfte weiter und drängte gegen überraschend verunsicherte Leverkusener auf den Ausgleich. Erneut parierte Lomb gegen Onisiwo, den Nachschuss von Latza klärte Timothy Fosu-Mensah (65.). Niakhates (71.) vermeintlicher Ausgleich wurde wegen Handspiels nicht gegeben. Ebenso Demarai Grays Tor auf der Gegenseite wegen eines Handspiels des eingewechselten Schick.

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