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Raphael Guerreiro wird trotz seiner Verletzung vom portugiesischen Verband nominiert. Zorc und Kehl sind darüber verärgert. Doch dem BVB sind die Hände gebunden.

Borussia Dortmund ist sauer auf den portugiesischen Verband, der Raphael Guerreiro für die bevorstehenden Länderspiele einberufen hat.

Und das, obwohl der Linksverteidiger dem BVB seit dem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal Anfang März wegen einer Muskelverletzung an der Wade fehlte und auch nicht am Training teilnehmen konnte.

Trotzdem muss der 27-Jährige bereits am Montag zur portugiesischen Nationalmannschaft reisen, was BVB-Sportdirektor Michael Zorc im Kicker als "sinnbefreit" bezeichnete.

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Ähnlich deutlich wurde Sebastian Kehl: "Es darf nicht sein, dass er dort zum Einsatz kommt, obwohl er uns vorher mehrere Spiele lang nicht zur Verfügung stand", sagte der Lizenzspielerleiter der Dortmunder.

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BVB sind die Hände gebunden

Doch der portugiesische Verband will sich offenbar selbst ein genaues Bild von Guerreiro Verletzung machen, und dem BVB sind die Hände gebunden.

Zwar hat die FIFA die Abstellungsregelungen leicht aufgelockert, Abstellungen ablehnen kann der Verein jedoch nur, wenn bei der Rückreise eine Quarantäne droht.

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Bei den bevorstehenden Länderspielen Portugals gegen Aserbaidschan (24. März in Turin/Italien), in Serbien (27. März) und in Luxemburg (30. März) trifft dies aber nicht zu, weshalb der Bundesliga-Fünfte in den sauren Apfel beißen muss.

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