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München - Vorstandschef Oliver Mintzlaff von RB Leipzig spricht über Coach Julian Nagelsmann und Jürgen Klopp von CL-Konkurrent FC Liverpool. Beim Gehalt herrschen wieder alte Verhältnisse.

Klare Worte vom Vorstandsvorsitzenden: Oliver Mintzlaff von RB Leipzig hat seinen Trainer Julian Nagelsmann einmal mehr gestärkt.

Angesprochen in einem Bild-Interview auf das Rückspiel in der Champions-League am Mittwoch (21 Uhr) gegen den FC Liverpool (Hinspiel 0:2) und dessen Coach Jürgen Klopp, erklärte der 45-Jährige: "Ich will Julian überhaupt nicht tauschen! Wir haben nicht umsonst einen Vierjahresvertrag mit ihm geschlossen."

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Nagelsmann habe "unsere Spieler seit seinem Amtsantritt besser gemacht, die Mannschaft auf eine neue Stufe gehoben. Genau dafür haben wir ihn geholt. Er passt perfekt zu uns. Deshalb würde ich ihn mit keinem Trainer der Welt tauschen!"

Was Mintzlaff mehr umtreibt ist der Glaube auf ein allmähliches Ende der Pandemie - und damit auch die langersehnte Rückkehr zur Normalität. (Die Tabelle der Bundesliga)

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Immerhin: Der Klub rechnet für die kommende Saison wieder mit Zuschauern in seiner Arena. Mintzlaff erklärte, man sei sehr vorsichtig mit den Planungen, hoffe aber auf eine positive Entwicklung. (SERVICE: Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga

"Wir gehen zunächst von 30 Prozent Auslastung aus", so Mintzlaff, der die erwarteten Einnahmeverluste durch Corona für 2020/21 auf 60 Millionen Euro veranschlagte - und dazu einräumte: "Kompensieren können wir das nicht."

Was dem nicht zuwiderläuft: Der Tabellenzweite hat sich laut dem RB-Boss nach "guten und konstruktiven Gesprächen" mit der Mannschaft dazu entschlossen, den Ende Dezember ausgelaufenen Gehaltsverzicht von 10 Prozent mit den Spielern nicht zu verlängern.

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Sprich: Fortan gibt es wieder die vollen Bezüge. "Allerdings schauen wir natürlich, wie sich die Situation entwickelt", relativierte Mintzlaff. 

Leipzig gegen Liverpool erneut in Budapest

Mintzlaff kritisierte zudem die unterschiedlichen Quarantäne-Regeln in den Bundesländern im Hinblick auf die Königsklasse.

Er habe seine Verwunderung darüber "auch gegenüber der Politik und unserem Ministerpräsidenten zum Ausdruck gebracht", sagte der RB-Chef.  

Leipzig trifft am Mittwoch erneut in Budapest auf Liverpool, weil die Mannschaft aufgrund der sächsischen Landesverordnung nach einer Reise nach Großbritannien in Quarantäne müsste. Borussia Mönchengladbach darf dagegen zum Königsklassen-Auswärtsspiel bei Manchester City (16. März) reisen, ohne eine Quarantäne in Nordrhein-Westfalen befürchten zu müssen. 

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