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Eintracht Frankfurt besiegt den VfL Wolfsburg
Eintracht Frankfurt besiegt den VfL Wolfsburg © Imago
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Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt landet im Kampf um die Champions-League-Plätze einen wichtigen Sieg gegen Konkurrent VfL Wolfsburg. Die Hessen rücken nah an die Wölfe heran.

Eintracht Frankfurt macht einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation! (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Das Team von Adi Hütter setzten sich im Topspiel der Bundesliga in einem Spektakel knapp mit 4:3 gegen den VfL Wolfsburg durch und darf sich nun mehr denn je Hoffnung auf die Teilnahme an der Königsklasse machen. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Die Wölfe-Führung durch Ridle Baku kontere Daichi Kamada im Gegenzug. Luka Jovic besorgte noch in Durchgang eins die Führung, die Wout Weghorst direkt nach dem Wiederanpfiff egalisierte. André Silva und Erik Durm stellten in Hälfte zwei die Weichen auf Sieg, bevor Maximilian Philipp nochmal Spannung in die Partie brachte. Durch den Sieg rücken die Hessen bis auf einen Zähler an das drittplazierte Team von Oliver Glasner heran. (Service: Tabelle der Bundesliga)

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Frankfurt kontert frühe Wolfsburg-Führung

"Wir wussten, dass Frankfurt stark in der Offensive ist, aber hinten auch anfällig ist. Es war klar, dass es so ein Spiel werden könnte. Wir haben alles versucht, das Spiel noch drehen. Es hat leider nicht gereicht", resümierte der enttäuschte Wölfe-Keeper Koen Casteels nach der Partie bei Sky. "Es ist sehr enttäuschend. Wenn man das Spiel heute sieht, war das nicht nötig", erklärte Torschütze Weghorst. Er ergänzte: "Wenn man drei Tore in Frankfurt macht, muss man das Ergebnis mitnehmen."

Frankfurts Sebastian Rode zeigte sich zufrieden, trotz des Torschussverhältnis von 8 zu 20 aus Hessen-Sicht. "Am Ende braucht man auch das Quäntchen Glück, das würde ich aber nicht als siegbringendes Element anführen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und defensiv dann gut verteidigt. Wir haben auch verdient gewonnen." In Richtung der Konkurrenten um die CL-Plätze machte er eine Ansage. "Angst habe ich nicht. Wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Wenn man solche Spiele gewinnt, hat man auch den Anspruch, weiter da oben zu bleiben." 

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Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr. Bereits in Minute sechs klingelte es zum ersten Mal. Ridle Baku nahm sich ein Herz und schlenzte den Ball mit links in die lange Ecke. SGE-Keeper Kevin Trapp brachte zwar noch die Fingerspitzen an den Ball, konnte den Ball aber nur noch an den Innenpfosten lenken, von dort sprang dieser ins Tor.

Die Eintracht antwortete im direkten Gegenzug. Erik Durm brachte den Ball nach innen, Sebastian Rode ließ durch und Kamada versenkte von der Strafraumgrenze.

Es entwickelte sich eine temporeiche erste Hälfte. Wolfsburg kombinierte sich ein ums andere Mal über die rechte Seite und den überragenden Baku gefährlich in den Strafraum, auf der Gegenseite sorgten Silva, Jovic und Kamada für mächtig Wirbel.

Jovic scheiterte erst an der Unterkannte der Latte (13.), belohnte sich für seine Offensivbemühungen dann in der 27. Minute. Sturmpartner Silva brach auf der rechten Seite durch und brachte den Ball flach in den Strafraum zu Jovic, der eiskalt blieb.

Kamada und Silva sorgen für klare Verhältnisse

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Direkt nach Wiederanpfiff schlug Wolfsburg zurück – begünstigt durch einen krassen Abwehrfehler der Hessen. Djibril Sow unterlief vor dem eigenen Strafraum ein Katastrophenpass, Wout Weghorst schnappte sich den Ball und ließ Trapp keine Chance. 

Nackenschlag für die Eintracht? Denkste! Die Frankfurter spielten munter weiter und drehten den Spieß acht Minuten später erneut um. Diesmal eroberte Kamada den Ball und bediente Silva. Der Portugiese blieb cool und markierte sein 23. Saisontor.

Nach einer Stunde legte Eintracht nach. Silva vergab nach Hereingabe von Jovic die Riesenchance und traf nur den Pfosten, doch Durm traf im Nachsetzen. Nach einem langen Ball wenige Minuten vor Schluss war Philipp durch und sorgte bei den Hessen nochmal für kurzes Zittern.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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