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Sinsheim - Hoffenheim und Leverkusen trennen sich im vorerst letzten Montagsspiel torlos. In einer chancenarmen Partie verdienen sich beide Mannschaften die drei Punkte nicht.

Bayer Leverkusen hat nach einem letzten müden Montagskick seine kleine Chance auf die Champions League wohl endgültig verspielt. Die Mannschaft von Leih-Trainer Hannes Wolf kam im vorerst letzten Montagsspiel der Fußball-Bundesliga nicht über ein 0:0 bei der TSG Hoffenheim hinaus. Bayer hat sechs Spieltage vor Saisonende bereits neun Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt. (Service: Tabelle der Bundesliga)

Dementsprechend unzufrieden zeigte sich Nadien Amiri nach Abpfiff am DAZN-Mikrofon: "Für unsere Ziele war das auf jeden Fall zu wenig. Wir wollten in die Champions League, jetzt sind es neun Punkte. Jetzt wird es sehr, sehr schwierig."

Auf der anderen Seite steckt die TSG trotz des Punktgewinns nach zuletzt drei Pleiten in Folge im Abstiegskampf. Die weit hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Hoffenheimer liegen nur fünf Zähler vor dem Relegationsrang, die Kritik an Trainer Sebastian Hoeneß dürfte nicht verstummen.

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Mit lediglich zwei Torschüssen unterboten die Kraichgauer zum ihren Negativrekord.

Mit der Begegnung in Sinsheim ging die kurze Ära der Montagsspiele zu Ende. Nachdem die Partien in der Saison 2017/2018 eingeführt worden waren, regte sich starker Widerstand der Fans, der sich gegen die Zerstückelung der Spieltage richtete. Die Anhänger hatten am Ende Erfolg. Ab der kommenden Saison werden die Montagsspiele durch Begegnungen am Sonntagabend (19.30 Uhr) ersetzt.

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Das Geisterspiel in der Rhein-Neckar-Arena war in der Anfangsphase ziemlich zerfahren. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Fehler, in der Offensive ging auf beiden Seiten wenig. Die ständigen Fouls sorgten zudem dafür, dass kein Spielfluss zustande kam.

In der 19. Minute vergab Jungstar Florian Wirtz die erste Gelegenheit für die Leverkusener, die ohne Santiago Arias, Julian Baumgartlinger, Lars Bender, Timothy Fosu-Mensah und Paulinho auskommen mussten. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Aranguiz und Amiri mit den besten Chancen

Im Anschluss an dieses Szene übernahm die Mannschaft Wolfs, den Bayer vorerst bis zum Saisonende vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgeliehen hat, für kurze Zeit das Kommando. Kapitän Charles Aranguiz hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an TSG-Torwart Oliver Baumann (25.).

Die Hoffenheimer, bei denen Ermin Bicakcic, Gacinovic, Dennis Geiger, Benjamin Hübner, Havard Nordtveit, Konstantinos Stafylidis und Kevin Vogt fehlten, agierten in dieser Phase zu passiv. Als Sebastian Rudy mit einer Oberschenkelblessur raus musste, wurde die TSG zumindest nominell offensiver. 

Der zuletzt verletzt fehlende Vize-Weltmeister Andrej Kramaric verstärkte den Angriff (39.). Der Kroate konnte aber auch nichts daran ändern, dass die Partie bis zur Pause ein Langweiler blieb. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde es nicht besser, Höhepunkte waren Mangelware. Auch nach einer Stunde war in beiden Strafräumen nichts los. Der eingewechselte Ex-Hoffenheimer Nadiem Amiri vergab eine Leverkusener Möglichkeit kläglich (65.).

Trotzdem versuchte Leverkusen-Trainer Hannes Wolf nach Schlusspfiff, die positiven Aspekte hervorzuheben: "Wir haben auswärts einen Punkt geholt. Wir sind mit vier aus zwei gestartet, das ist erstmal sehr ordentlich. Ich finde, wir haben defensiv ein sehr gutes Spiel gemacht, offensiv hatten wir in der ersten Halbzeit gefühlt auch fünf, sechs Situationen, wenn wir die gut ausspielen, dürfen wir auch ein Tor schießen."

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