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Der frühere deutsche Nationalspieler Jérôme Boateng und Rekordmeister Bayern München gehen nach der laufenden Saison getrennte Wege.

Über seinen bevorstehenden Abschied hatte SPORT1 zuletzt bereits berichtet, nun hat auch der FC Bayern bezüglich der Zukunft von Jérôme Boateng eine Entscheidung gefällt.

Der Aufsichtsrat des Rekordmeisters hat beschlossen, den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Innenverteidiger nicht mehr zu verlängern. Das berichtet der kicker.

Diese Entscheidung sei auch seinem Berater Damir Smoljan (Lian Sports) schon mitgeteilt worden.

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Boateng-Aus fix! Salihamidzic treibt Bayern-Umbruch voran

Die Zeichen für einen Abschied des 32-Jährigen nach zehn Jahren in München hatten sich in den vergangenen Wochen verdichtet. Die Bayern hatten bereits Mitte Februar Dayot Upamecano vom Ligakonkurrenten RB Leipzig verpflichtet, um die Innenverteidigung weiter zu verjüngen.

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Nach SPORT1-Informationen planen die Bayern in der Innenverteidigung außerdem mit Lucas Hernández, Niklas Süle und Tanguy Nianzou. Zudem kann Linksverteidiger Omar Richards in der Innenverteidigung aushelfen. Er kommt im Sommer vom englischen Zweitligisten FC Reading.

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Mit dem Aus von Boateng treibt Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic den Umbruch im Kader voran - und mit einem Jahresgehalt von über zehn Millionen Euro pro Jahr gehört Boateng zu den Großverdienern.

Ansage von Hoeneß - viel Lob von Flick

Boateng war im Sommer 2011 von Manchester City nach München gewechselt. 2013 und 2020 holte er das Triple, gewann insgesamt acht deutsche Meisterschaften, fünfmal den DFB-Pokal und jeweils zweimal den UEFA Supercup und die Klub-WM.

Zuletzt hatte Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß Boateng öffentlich abgewatscht, indem er bei RTL kundgetan hatte, dass er ihn nicht mit zur EM nehmen würde.

Boateng hielt sich nach SPORT1-Informationen übrigens bewusst zurück und verzichtete bislang auf eine öffentliche Reaktion auf die Hoeneß-Ansage.

Sportlich präsentierte sich der Innenverteidiger zuletzt in starkter Verfassung. Bayern-Trainer Hansi Flick lobte ihn kürzlich einmal mehr und verteidigte ihn auch gegen die Hoeneß-Schmach. Der Spieler fühlt sich mit seiner Familie in München pudelwohl, doch seine Zeit beim FC Bayern endet im Sommer.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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