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Ruben Vargas (l.) mit Andre Hahn im Trikot des FC Augsburg
Ruben Vargas (l.) mit Andre Hahn im Trikot des FC Augsburg © Imago
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Augsburg - Der FC Augsburg verkauft offenbar Anteile an einen Investor. Unter anderem ist der Amerikaner Teilhaber der Philadelphia 76ers, New Jersey Devils und bei Crystal Palace.

Bundesligist FC Augsburg hat einen finanzstarken Investor für sich gewonnen.

Das Unternehmen Bolt Football Holdings um den Amerikaner David Blitzer ist mit 5,5 Millionen Euro beim FCA eingestiegen und erhält dafür im Gegenzug 45 Prozent der Anteile in der ausgegliederten Aktiengesellschaft. Dies berichten der Kicker und die Augsburger Allgemeine unter Berufung auf das Handelsregister.

Deal mit FC Augsburg offenbar schon im Februar

Die Bolt Football Holdings ist demnach bereits im Februar als neuer Gesellschafter bei der Investorengruppe um Vereinspräsident Klaus Hofmann dazugekommen.

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Die Hofmann-Gruppe hält weiterhin 99,4 Prozent der Aktien, der FC Augsburg e.V. ist mit 0,6 Prozent beteiligt. Hofmann selbst hat nach wie vor Anteile von rund 31 Prozent inne und bleibt alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft.

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Kein Platz im Aufsichtsrat

Im Zuge dessen haben sich zwei Investoren verabschiedet und ihre Aufsichtsratsplätze abgegeben, welche nicht nachbesetzt werden sollen. Blitzer, Global Head beim börsennotierten Aktiengesellschaft Blackstone Group, und sein Unternehmen erhalten demnach keinen Platz im Aufsichtsrat, welcher nun nur noch aus dem Vorsitzenden Stefan Frederking, Investor Thilo Sautter und Ex-Spieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker besteht.

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Blitzer ist bereits bei einigen Profi-Sportteams als Investor tätig. Der 51-Jährige ist Miteigner des NBA-Teams Philadelphia 76ers, bei den New Jersey Devils (NHL), bei Premier-League-Klub Crystal Palace und beim belgischen Erstligateam Waasland-Beveren.

Augsburg verstärkt durch den Einstieg des US-Unternehmens seine Internationalisierungsstrategie und hofft auf eine stärkere Vermarktung im nordamerikanischen Raum. Der eingetragene Verein hat aufgrund der 50+1-Regel gegenüber der Aktiengesellschaft nach wie vor die Mehrheit inne.

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