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Mainz - Hertha BSC muss sich nach der Rückkehr aus der Quarantäne mit einem Punkt zufrieden geben. Mainz 05 gelingt in Person von Philipp Mwene ein Traumtor.

Kaltstart mit Teilerfolg: Hertha BSC hat im ersten Auftritt nach zweiwöchiger Quarantäne einen schmeichelhaften Punktgewinn im Abstiegskampf gefeiert.

Im Nachholspiel beim Bayern-Bezwinger FSV Mainz 05 erkämpften die Berliner am Montagabend ein 1:1 (1:1), der Abstand auf den 1. FC Köln auf dem Relegationsplatz schmolz auf zwei Punkte - und als größten Trumpf gegenüber der Konkurrenz im Tabellenkeller der Bundesliga hat die Hertha zwei weitere Spiele in der Hinterhand. (Mainz 05 - Hertha BSC zum Nachlesen im Ticker)

"Beide Seiten hatten hundertprozentige Torchancen und hätten gewinnen können", sagte Hertha-Trainer Pal Dardai bei Sky. "Das war ein erarbeiteter Punkt, ich bin sehr stolz auf die Jungs. Respekt!"

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Lucas Tousart (36.) bescherte der spielerisch deutlich ausbaufähigen Hertha, die nach mehreren Coronafällen erst am Freitag aus der häuslichen Isolation auf den Trainingsplatz zurückgekehrt war, Schwung im dicht getakteten Abstiegskampf. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Mwene trifft per Traumtor für Mainz

Schon am Donnerstag steht der nächste Nachholtermin gegen den SC Freiburg an. Mainz blieb durch ein Traumtor von Philipp Mwene (40.), der den Ball mit einem herrlichen Schlenzer in den rechten oberen Winkel zirkelte, zumindest im achten Spiel nacheinander ungeschlagen und liegt drei Spieltage vor Schluss sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. Krzystof Piatek vergab für die Hertha die große Siegchance (82.).

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Die Partie am Montagabend war für die Berliner das erste von sechs Spielen binnen 20 Tagen - ein Mammutprogramm. Vor allem, da die Profis zuletzt zwei Wochen lang nur im "Home Office" trainieren konnten.

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Die Konkurrenten punkteten währenddessen fleißig und reichten die Berliner auf den vorletzten Platz durch. Dennoch hatte Trainer Pal Dardai vor dem Restart betont: "Es ist ein wichtiges Spiel, aber kein Endspiel". (Tabelle der Bundesliga)

Khedira bei Hertha in der Startelf

Für Dodi Lukebakio und Marvin Plattenhardt kam ein Einsatz nach ihren COVID19-Erkrankungen zu früh, dafür stand 2014er-Weltmeister Sami Khedira erst zum dritten Mal seit seinem Wechsel im Winter in der Startelf.

Die Hertha begann abwartend, ließ Mainz kommen - und konnte von Glück reden, dass Jean-Paul Boetius erst aus kurzer Distanz den Ball unsauber traf (8.) und eine Minute später an der Latte scheiterte. Zudem vergab Adam Szalai (20.) freistehend zu lässig. 

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Den Gästen war im ersten Spiel seit dem 10. April die fehlende Matchpraxis anzumerken. Spielerisch gelang kaum etwas, vors Tor kam die Hertha nur durch Standards - und auf diese Weise erwischte Tousart die überlegenen Mainzer eiskalt.

Schwolow mehrfach auf dem Posten

Die Gastgeber wirkten aber nur kurz schockiert, dann zirkelte Mwene den Ball traumhaft aus mehr als 20 Metern ins rechte obere Toreck. Es war das erste Bundesligator des Österreichers.

Nach dem Seitenwechsel ließ Mainz die Berliner etwas mehr kommen, die taten sich nach vorne aber weiter schwer und leisteten sich zu viele Ballverluste.

Matheus Cunha (65.) zwang Robin Zentner zu einer Flugeinlage, zuvor hatte Hertha-Torhüter Alexander Schwolow gegen Jeremiah St. Juste (60.) und Karim Onisiwo (62.) stark gerettet. Am Ende drängten beide Teams noch energisch auf den Siegtreffer.

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