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Timo Werner lässt sich gegen Besiktas wegen Kreislaufproblemen auswechseln. Die Ursache ist noch nicht gefunden - von seinem Trainer wird der Stürmer gelobt.

Vizemeister RB Leipzig sorgt sich um seinen Torjäger Timo Werner. Der Nationalspieler war am Dienstag bei der 0:2-Niederlage in der Champions League bei Besiktas Istanbul auf eigenen Wunsch in der 32. Minute ausgewechselt worden.

Ob der 21-Jährige am Sonntag (18.00 Uhr) in der Bundesliga beim 1. FC Köln wieder zur Verfügung steht, ist nach Angaben von RB-Trainer Ralph Hasenhüttl völlig offen.

Lautstärke schuld an Problemen?

"Es gibt noch keine genaue Diagnose", sagte der Coach am Mittwoch nach dem Auslaufen. Fest stehe lediglich, dass Werner in der ersten halben Stunde des Spiels von "Kreislauf- und Atemproblemen" geplagt worden sei.

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Offenbar wegen der extremen Lautstärke im Besiktas-Stadion war Werner mit Ohrenstöpsel aufgelaufen. Diese Maßnahme könne laut Hasenhüttl aber auch mit der aktuellen körperlichen Verfassung Werners zusammenhängen.

Hasenhüttl lobt Werner

"Er hat zuletzt sehr viel gespielt, das kann der Grund für seine Probleme sein", sagte Hasenhüttl, der aber der medizinischen Abteilung nicht vorgreifen wollte. Die ausführlichen Untersuchungen in den kommenden Tagen sollen Aufschluss geben, ob Werner nach den vielen Einsätzen für Leipzig und die Nationalelf an Überanstrengung leidet.

Hasenhüttl lobte Werner dafür, dass dieser rechtzeitig auf seine Symptome reagiert und um seine Auswechslung gebeten habe. "Das war gut und allemal besser, als wenn er bis zum Schluss irgendwo rumgestanden hätte."

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